Montag, 16. Mai 2011 9:15
ATLANTIC AUSTRALIEN 2: SPITZENBEWERTUNG UNTER AKTUELLEN FONDS
Das Beteiligungsangebot
ATLANTIC Australien 2 wurde vom Analysehaus Scope mit der Note “A” bewertet. Damit liegt es im oberen Viertel aller von Scope untersuchten geschlossenen Fonds, die sich aktuell in der Platzierung befinden. Denn nur 22,1 % haben es geschafft, diese Top-Bewertung zu erzielen. Das geht aus der aktuellen Ausgabe Analysis Kompakt – Geschlossene Fonds (April 2011) heraus.
WIR STELLEN VOR: CHARTER HALL GROUP
Voraussetzung für ein erfolgreiches Beteiligungsangebot sind die richtigen Partner. Einen davon möchten wir Ihnen daher näher vorstellen: für das Asset-Management unseres Fonds ATLANTIC Australien 2 arbeiten wir mit der 1991 gegründeten Charter Hall Group zusammen. Die Charter Hall Group ist ein renommiertes Immobilienunternehmen, zu dessen Aktivitäten sowohl das Auflegen und das Management von Immobilienvermögen, die Immobilienverwaltung als auch die Entwicklung von Immobilienprojekten und die Akquisition attraktiver Immobilien-Investments gehören.
Die Unternehmensgruppe verfügt über ein weites Netzwerk mit Büros in den Metropolen Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbane, Perth und Auckland und international in Chicago und London. Seit ihrer Firmengründung konnte sich die Unternehmensgruppe erfolgreich am australischen Markt etablieren und gehört heute mit ca. 220 Mitarbeitern und einem Fondsvolumen in Höhe von mehr als AUD 10 Milliarden zu den größten Immobilienspezialisten Australiens.
KURZINTERVIEW: TRENDS IM EMISSIONSMARKT
Dr. Martin Ollendorff, Geschäftsführer ATLANTIC, zu den aktuellen Trends im Fondsgeschäft:
Herr Dr. Ollendorff, Emissionshäuser haben im ersten Quartal des Jahres wenig neue Fonds emittiert – wo sehen Sie die Gründe dafür?
Dr. Ollendorff: Im Immobilienbereich ist ein Grund sicher der verstärkte Wettbewerb um attraktive Core-Objekte, der die Rendite auf immer niedrigere Niveaus gezogen hat; für KG Fonds lassen sich heute kaum noch attraktive Auszahlungen erzielen. Neben nationalen sind es inzwischen auch verschiedene internationale Investoren, die den Kampf um die besten Objekte verschärfen. Bei Solarfonds zögern inzwischen Emissionshäuser mit der Auflage neuer Fonds, trotz der Ereignisse in Japan und dem politischen Willen zu mehr regenerativen Energien. Gründe sind die Unsicherheiten über die Geschäftsmodelle, die Wettbewerbssituation und bereits entschiedene oder noch mögliche Förder-Kürzungen. Im Schiffsbereich ist es, trotz der erfreulichen Ratenentwicklung bei Containerschiffen, noch zu früh, um von einer grundlegenden Erholung im KG-Markt zu sprechen. Bulker- und Tankermärkte sind weiterhin belastet und die Schwergutfahrt ist von der Beluga-Krise getroffen.
Wohin wird es Emissionshäuser dann ziehen?
Dr. Ollendorff: Es zeigt sich am Markt deutlich eine Fokussierung auf Kernthemen. Viele Emissionshäuser konzentrieren sich wieder auf ihre Stärken, sei es mit Flugzeug- oder Immobilienfonds. Innerhalb des Immobilienbereichs sehe ich, dass sich Anbieter auf ihre Stärken im Auslandsbereich zurückbesinnen. Hier sind die Angebote an Holland-Immobilien zu nennen. Dazu zählt aber zum Bespiel auch der viel beachtete (Wieder-)Einstieg des Marktführers Jamestown in den US-Immobilienmarkt. Sicherlich wird aber der deutsche Immobilienmarkt ein Trendthema 2011 bleiben. Man denke an den Vodafone-Tower, die Deutsche Bank Türme und das Airport Center Berlin. Bei unterschiedlichen Angeboten werden die von bewährten Partnern aber sicherlich bevorzugt werden.
CBA ERHÖHT PROGNOSEN FÜR AUSTRALISCHEN DOLLAR
Die Commonwealth Bank of Australia (CBA) hat in ihrem aktuellen Devisenreport die Prognosen für den australischen Dollar nach oben korrigiert: Der Kurs zum US-Dollar wird für Ende September bei einem Wert in Höhe von 1,12 AUD/USD erwartet – zuvor war die CBA noch von 0,94 AUD/USD ausgegangen. Gründe dafür seien insbesondere das gestiegene Volumen internationalen Kapitals, das in australische Dollar und in die australische Wirtschaft investiert wurden und dem gegenüber die Schwächeperiode des US-Dollars. Zudem hat der Internationale Währungsfonds in seinem World Economic Outlook vom April seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft von 4,4 % und 4,5 % in den Jahren 2011 bzw. 2012 bestätigt. Damit liegt der Wert deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 3,8 %. Auch für das gesamte Jahr 2011 und die folgenden Jahre wurde der erwartete Wechselkurs für den australischen Dollar von der CBA nach oben korrigiert.
Sie wünschen den kompletten Bericht oder Hilfestellung, wie Sie diese Informationen für Ihre Kundengespräche nutzen können? Unser Vertriebsteam unterstützt Sie gerne!
WACHSTUM AM AUSTRALISCHEN INVESTMENTMARKT
Das Transaktionsvolumen am australischen Investmentmarkt für Immobilien ist in den ersten drei Monaten um 17 % auf AUD 5,2 Milliarden gestiegen. Das berichtet der Immobilienbrief vom 21.04. und bezieht sich dabei auf DTZ (internationales Beratungsunternehmen im Immobiliensektor). Dabei sei das Wachstum insbesondere von einem großen Deal ausgegangen, der nahezu 50 % des Volumens ausmachte: AUD 2,5 Milliarden zahlte eine Investorengruppe aus verschiedenen Pensionsfonds für ein 60 Industrie- und Logistikunternehmen umfassendes Portfolio. Begünstigt durch die Finanzierungsbereitschaft nationaler und internationaler Banken über alle Größenklassen hinweg, rechne DTZ für 2011 damit, dass das Vorjahresergebnis übertroffen werde.
GERINGE EMISSIONSTÄTIGKEITEN IM ERSTEN QUARTAL 2011
Im ersten Quartal des Jahres 2011 wurden Beteiligungen mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 900 Millionen Euro emittiert. Im vergangenen Jahr waren es noch 1,5 Milliarden Euro. Wesentlich verantwortlich für das Minus sind die Bereiche Immobilien und Energie. Zu diesem Ergebnis kommt der “Scope Emissions-Seismograph” in der aktuellen Ausgabe Analysis Kompakt – Geschlossene Fonds (April 2011).
Auch in unserem vergangenen Newsletter berichteten wir bereits von den sinkenden Renditen – insbesondere bei Immobilienfonds in Deutschland. Vor diesem Hintergrund zeigen sich erneut die Pluspunkte unseres Beteiligungsangebots ATLANTIC Australien 2: prognostizierte Auszahlungen von 7 % p.a., staatlicher Mieter und optimale Lage im wirtschaftsstarken Australien.
EINGEFRORENES ANLEGERVERMÖGEN IN OFFENEN FONDS
Mehrere Anbieter offener Immobilienfonds mussten in der Vergangenheit aufgrund von Liquiditätsengpässen ihre Fonds schließen. Das Kapital der Anleger wurde damit eingefroren und konnte nicht mehr abgerufen werden. Wie das Handelsblatt am 27.4. berichtete, wollen nun mehrere Anbieter entscheiden, ob sie ihre Fonds im Frühjahr wieder öffnen. Beim rund vier Milliarden Euro schweren Fonds Kanam Grundinvest soll bereits angekündigt worden sein, dass der Fonds ein weiteres Jahr keine Anteile zurücknimmt. Ebenso solle es Anlegern bei acht weiteren offenen Immobilienfonds keine Möglichkeit zur Anteilsrückgabe geben, so dass insgesamt rund 24 Milliarden Euro Anlegergelder zurzeit eingefroren sind. Diese Problematik zeigt, dass der oft (gegenüber geschlossenen Fonds) genannte Vorteil schnellerer Kapitalverfügbarkeit bei Anlagen in offene Fonds sich relativiert und auch hier Anleger ein Risiko eingehen.
SCOPE ANALYSIS FÜHRT MONITORING ÜBER FONDSVERLAUF EIN
“Die Ratingagentur Scope Analysis wird Geschlossene Fonds künftig nicht nur in der Emissionsphase bewerten, sondern auch fortlaufend analysieren”, so die Pressemeldung des Unternehmens. Mit diesem Ansatz soll der Forderung nach höherer Transparenz der Beteiligungsmodelle entsprochen werden. Anleger und Vertriebe sollen damit stets einen Überblick über die aktuelle Lage der für sie relevanten Beteiligungen erhalten.
WIRTSCHAFTSLAGE DEUTSCHLANDS IM APRIL
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vermeldete in ihrer Pressemitteilung zur wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik Deutschland im April 2011: “Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. [...] Die Auftriebskräfte sind weiterhin stark und verlagern sich immer stärker auf die Binnenwirtschaft. Die Stimmung in der Wirtschaft, bei Unternehmen und Verbrauchern, ist zuversichtlich und stabil. Die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen sind günstig.” Für das Jahr 2011 rechne die Bundesregierung mit einer Fortsetzung des Aufschwungs und einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 2,6 %. Die positive Wirtschafsentwicklung zeigt sich auch in den Arbeitsmarktzahlen: Laut Statistischem Bundesamt lag die Anzahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland im März 2011 bei 40,48 Millionen Personen und damit um mehr als eine halbe Million höher als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbslosen betrug 2,73 Millionen.
INFLATIONSRATEN ANHALTEND HOCH
Wie bereits in den Vormonaten sind auch für den Monat April die Inflationsraten hoch: Für Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt eine Teuerungsrate in Höhe von 2,4 %. Damit lag die Inflation zum dritten Mal in Folge über der Zwei-Prozent-Marke. Zuletzt wurde im Oktober 2008 eine Inflationsrate dieser Höhe erreicht. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex betrug 2,7 %. Auch der gesamte Euroraum zeigt ein ähnliches Bild: Hier wird die Inflationsrate auf 2,8 % vorausgeschätzt (endgültiger Wert wird am 16.05. veröffentlicht).
CHINA INVESTIERT IN AUSTRALIENS TRAUBEN
Dass chinesische Investoren ins wachstumsstarke Australien investieren, ist inzwischen bekannt. Bisher standen jedoch vor allem Unternehmen aus der Rohstoffbranche im Vordergrund – so wurden Erzgruben, Kohleminen oder Gasfelder angekauft. Neu ist, dass auch australische Weingüter auf der Liste stehen. Der Hintergrund für das wachsende Interesse ist die zunehmende, westlich orientierte Mittelschicht Chinas. Seit dem Jahr 2005 legte der Absatz von australischen Weinen in China jährlich um rund 30 % zu, so dass im Jahr 2010 das Land drittgrößter Abnehmer war (FAZ vom 25.04.).