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Sachverständigenausschuss

Mittwoch, 21. Dezember 2011 19:29

Während für Aktien- und Wertpapierfonds jederzeit nachvollziehbare Marktpreise in Form der Börsenkurse gegeben sind, ist ein solcher Maßstab für das Grundvermögen eines Offenen Immobilienfonds nicht möglich. Der Gesetzgeber hat deshalb die Einrichtung eines Sachverständigenausschusses zur laufenden, zeitnahen Bewertung des Immobilienbestands für erforderlich gehalten. Die gesetzlichen Vorschriften finden sich im InvG. Dieses Gesetz schreibt vor, dass ein unabhängiger Sachverständigenausschuss jede Liegenschaft vor dem Kauf, und danach mindestens alle 12 Monate zu bewerten hat. Dies gewährleistet zum Schutz der Anleger, dass der Fonds nicht zu teuer kauft, bzw. zu billig verkauft. Die Ermittlung der Verkehrswerte dient der laufenden Kontrolle des Fondsvermögens, der Ermittlung eventueller Wertveränderungen einzelner Objekte sowie der Objektkalkulation bei Kauf bzw. Verkauf.
Der Sachverständigenausschuss muss aus mindestens 3 geprüften, vereidigten, unabhängigen und fachlich geeigneten Experten mit besonderen Erfahrungen auf dem Gebiet der Bewertung von Grundstücken bestehen. Der Sachverständigenausschuss wird durch die Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften bestellt. Die Bestellung eines jeden Sachverständigen in diesem Ausschuss ist der BaFin anzuzeigen, das Vorliegen der o.g. Voraussetzungen ist darzulegen. Die Tätigkeit eines Sachverständigen ist grundsätzlich auf 5 Jahre beschränkt. Eine Verlängerung um jeweils ein Jahr ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Die BaFin kann bei ungenügender Qualifikation die Bestellung eines anderen Sachverständigen verlangen (Vetorecht). An die Bewertung der Immobilie durch den Sachverständigenausschuss sind die Geschäftsführung der Kapitalanlagegesellschaft und die Depotbank gebunden.


Quelle: BVI

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Studentisches Wohnen – Campus Bremen

Mittwoch, 9. November 2011 12:00


Über das Beteiligungsangebot der Kapitalpartner Campus Dritte GmbH & Co. KG können Sie sich an einer attraktiven Immobilie beteiligen; ein Engagement mit Substanz und Nachhaltigkeit. Zudem investieren Sie in den Bildungsstandort Deutschland und damit in die Zukunft. Die Fondsgesellschaft errichtet die Neubauimmobilie „IC International Campus Bremen” an dem wichtigen Wissen-schaftsstandort Bremen im Nordwesten Deutschlands.

In Bremen studieren derzeit an zwei Universitäten und zwei Hochschulen insgesamt rund 29.000 Studenten. Aufgrund der rapiden Zunahme der Studentenzahlen in deutschen Hochschulorten, wie auch in Bremen, steigt die Nachfrage nach studentischem Wohnraum. Die von der Kapitalpartner Konzept GmbH geplanten und von der HSH Nordbank AG mitfinanzierten Studentenapartments decken bestens den Bedarf nach notwendigem studentischem Wohnraum.

Energieeffizienz in modernster Optik

Bei der Immobilie, die planmäßig ab dem Wintersemester 2012 in Betrieb genommen werden soll, handelt es sich um ein Objekt mit 336 Apartments, aufgeteilt in 9 Zwei- und 327 Einzimmer-Apartments. Die vermietbare Wohnfläche beträgt ca. 6.596 m2. Die Apartments verfügen je über eine Kleinküche und ein Bad. Daneben werden zwei Gewerbeflächen mit insgesamt 221 m2 angeboten, für die ein Bistro (ca. 190 m2) und ein Waschsalon (ca. 31 m2) geplant sind.

Das Objekt wird zeitgemäß nach den Richtlinien des Energiestandards KfW 70 konzipiert und benötigt daher rund 30% weniger Primärenergie pro Jahr als ein nach der Energie-einsparverordnung (EnEV 2009) errichteter Neubau. Damit orientiert sich das Beteiligungsobjekt an den neuesten Anforderungen der Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz.

Die Immobilie befindet sich auf dem Universitätscampus Bremen und damit in einer idealen Lage für Studenten. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe liegt das Naturschutz- und Erholungsgebiet „Am Stadtwaldsee” (Uni-See), der den Studenten einen guten Ausgleich zum Studium bietet. Einkaufsmöglichkeiten stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Anlageklasse Studentisches Wohnen

Die Wohnsituation von Studenten in Deutschland ist insgesamt als problematisch und kritisch einzustufen, da dringend benötigter Wohnraum prinzipiell sehr knapp ist und die Nachfrage hiernach das Angebot bei weitem übertrifft.

Aus dieser Situation heraus lässt sich die zunehmende Bedeutungvon Investments in den studentischen Wohn-immobilienmarkt erklären. Im Jahr 2010 haben sich über 442.000 neue Erstsemester eingeschrieben. Alles in allem studieren in Deutschland derzeit 2,2 Millionen Studenten, so viele wie noch nie.

Aufgrund der jährlich zunehmenden Studentenzahlen wird die Tendenz zu knappem Wohnraum weiterhin bestehen. Diese Faktoren sichern für Eigentümer und Investoren die langfristige Vermietbarkeit ihrer Immobilien und machen eine Investition rentabel.

Besonders deutlich wird die Notwendigkeit von Wohnraumschaffung im Studienjahr 2011 und in den Folgejahren werden: Zum einen nimmt die Quote der Studienanfänger seit Jahren kontinuierlich zu, mit anhaltender Tendenz. Zum anderen rechnen Experten aufgrund des doppelten Abitur-Jahrgangs mit nachdrücklich mehr Einschreibungen. Dies trifft 2012 u. a. auf Bremen zu, in den kommenden Jahren folgen sukzessive weitere Bundesländer.

Bremen

Die Freie Hansestadt Bremen hat rund 547.200 Einwohner und ist damit die zehntgrößte Stadt Deutschlands. An der Weser gelegen zieht Bremen als attraktiver Studienort alljährlich neue Studenten an. Dies macht sich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Das Beteiligungsangebot Campus Bremen trifft auf eine entsprechende Nachfrage und hilft, diese Wohnraumverknappung in Bremen zu entzerren.

Der Standort

Das Projekt Campus Bremen investiert in eine Neubau-Immobilie in der Universitätsallee 1 – 3 im Bremer Stadtteil Horn-Lehe. Das Objekt liegt auf dem Campus der Universität Bremen und damit in einer idealen Lage. Ebenfalls auf dem Gelände der Universität befindet sich der Technologiepark Bremen, einer der ersten Adressen für Hightech und Forschung in Norddeutschland.

Die Infrastruktur um das Objekt bietet einen hervorragenden Anschluss an die Innenstadt an Autobahnen und den Hauptbahnhof. Direkt am Grundstück (ca. 50 m) befindet sich die Haltestelle „Universität”, die sowohl von der Straßenbahn als auch von Bussen angefahren wird.

Fußläufig und mit dem Fahrrad lassen sich rasch verschiedene Einkaufsziele und Freizeitangebote, wie das Kulturhaus, Sportanlagen oder das Naturschutz- und Erholungsgebiet „Am Stadtwaldsee” (Uni-See) erreichen. Bremen ist im Nordwesten Deutschlands ein wichtiger Wissenschaftsstandort und zieht entsprechend viele Studenten an.

Der Fonds

Fondsvolumen – ca. 19,96 Mio. EUR
Emissionskapital – ca. 8,02 Mio. EUR
Fremdkapital – ca. 11,1 Mio. EUR
Gründungsgesellschafteranteil – 440.000 EUR
Mindestbeteiligung – 10.000 EUR
Agio – 5 %
Prognostizierte Fondslaufzeit – ca. 12 Jahre
Frühzeichnerbonus – in Höhe von 4 % p. a.; zeitanteilig ab Einzahlung der Zeichnungssumme bis zur Schließung der Gesellschaft
Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss – ca. 229,5 % der Zeichnungssumme (ohne Agio); vor Steuer
Steuerliches Konzept – Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (vermögensverwaltend)

Die Highlights

- Eigenkapitalvorfinanzierung i.H.v. 5,20 Mio. EUR durch die Anbieterin
- Neubau mit Energiestandard KfW 70
- Günstige Anschaffungs- und Herstellungskosten, entspricht Kaufpreisfaktor 12,19
- Verkehrswert durch Gutachten nach planmäßiger Fertigstellung auf 20,7 Mio. EUR ermittelt
- Kurze Beteiligungslaufzeit von voraussichtlich etwa 12 Jahren
- Attraktive KfW-Finanzierung durch niedrige Zinsen (3,6 % p. a.); tilgungsfreie Zeit bis 30.09.2013
- Geplante laufende Ausschüttung ab 2013
- Reines EUR-Investment ohne Währungsrisiko
- Branchenerfahrene Partner
- Eigenbeteiligung der Gründungsgesellschafter: 440.000 EUR

Weitere Informationen zum Fonds finden Sie hier: Campus III Bremen

 

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Zinsabschlagsteuer

Freitag, 21. Oktober 2011 11:55

Die Zinsabschlagsteuer (ZASt) ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuerschuld und kann beim Anleger im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung angerechnet werden. Sie wird erhoben auf z.B. Zinserträge oder inländische Mieterträge Offener Immobilienfonds.

Auf den zinsabschlagsteuerpflichtigen Anteil der Ausschüttungen hat die auszahlende Stelle 30 Prozent Zinsabschlagsteuer abzuführen, bei Eigenverwahrung effektiver Stücke und Einlösung am Schalter 35 Prozent. Bei thesaurierenden Fonds beträgt die ZASt auf den zinsabschlagsteuerpflichtigen Anteil der thesaurierten Erträge generell 30 Prozent. Sie wird unmittelbar aus dem Fonds heraus an das Finanzamt abgeführt.

Bei Depotverwahrung und rechtzeitiger Vorlage eines Freistellungsauftrages oder einer Nichtveranlagungs-Bescheinigung bzw. des Nachweises der Ausländereigenschaft kann die Ausschüttung ohne Abzug ausgezahlt bzw. die ZASt bei thesaurierenden Fonds erstattet werden. Bei Eigenverwahrung ist eine Erstattung oder Anrechnung der ZASt nur im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung gegen Vorlage der Steuerbescheinigung möglich.



Quelle: BVI

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Immobilienfonds

Sonntag, 16. Oktober 2011 20:16

Offene Immobilienfonds legen ihre Mittel in überwiegend gewerblich genutzten Objekten an. Das Portfolio besteht aus zahlreichen, häufig 50 bis 100 Grundstücken. Die Immobilienfonds-Manager achten dabei auf eine ausgewogene Streuung nach Größe, Nutzungsart, Branche der Mieter, Alter und Standorten der Gebäude. Offene Immobilienfonds dürfen je nach Vertragsbedingungen weltweit investieren, um von den Entwicklungen aussichtsreicher ausländischer Immobilienmärkte zu profitieren. Zur Wertentwicklung tragen Miet- und Zinseinnahmen sowie die – in der Regel steuerfreien – Wertsteigerungen der Immobilien bei.

Die Immobilien-Sondervermögen sind in den §§ 66 ff. InvG geregelt.



Quelle: BVI

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Gebäudeabschreibung

Montag, 3. Oktober 2011 18:49

Nach steuergesetzlichen Vorschriften werden für Immobilien Abschreibungen verrechnet. Der zu versteuernde Anteil der Ausschüttung eines Offenen Immobilienfonds wird durch Abschreibungen gesenkt.

Quelle: BVI

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Liquidität

Montag, 12. September 2011 19:17

Mittelzuflüsse, die nicht sofort in Immobilien investiert werden können, werden in liquiden Mitteln (Barvermögen, Geldmarktinstrumente und Wertpapiere) angelegt. Auch für geplante Bauvorhaben werden Mittel vorübergehend in liquiden Mitteln angelegt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität eines Offenen Immobilienfonds beträgt 5% des Fondsvermögens.

Quelle: BVI

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Geschlossene Fonds

Freitag, 1. Juli 2011 12:30

Geschlossene Fonds (z.B. Kunst-, Film- oder Schifffonds) sind keine Fonds im Sinne des Investmentgesetzes (InvG) und werden dementsprechend auch nicht von Investmentgesellschaften aufgelegt und verwaltet. Die deutschen Investmentgesellschaften unterliegen dagegen dem InvG. Die Haupttätigkeit dieser Spezialkreditinstitute umfasst die Auflegung offener Wertpapier-, Geldmarkt- und Immobilienfonds.

Quelle: BVI

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Mündelsicherheit

Mittwoch, 22. Juni 2011 19:50

Das Vermögen einer unter Vormundschaft/Betreuung stehenden oder nicht voll geschäftsfähigen Person muss mündelsicher angelegt werden. Die Anlage in Offenen Immobilienfonds gilt nach dem Gesetz nicht per se als mündelsicher, kann aber im Einzelfall durch das Vormundschaftsgericht genehmigt werden.



Quelle: BVI

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ATLANTIC AUSTRALIEN 2: SPITZENBEWERTUNG UNTER AKTUELLEN FONDS

Montag, 16. Mai 2011 9:15

ATLANTIC AUSTRALIEN 2: SPITZENBEWERTUNG UNTER AKTUELLEN FONDS
Das Beteiligungsangebot ATLANTIC Australien 2 wurde vom Analysehaus Scope mit der Note “A” bewertet. Damit liegt es im oberen Viertel aller von Scope untersuchten geschlossenen Fonds, die sich aktuell in der Platzierung befinden. Denn nur 22,1 % haben es geschafft, diese Top-Bewertung zu erzielen. Das geht aus der aktuellen Ausgabe Analysis Kompakt – Geschlossene Fonds (April 2011) heraus.

WIR STELLEN VOR: CHARTER HALL GROUP
Voraussetzung für ein erfolgreiches Beteiligungsangebot sind die richtigen Partner. Einen davon möchten wir Ihnen daher näher vorstellen: für das Asset-Management unseres Fonds ATLANTIC Australien 2 arbeiten wir mit der 1991 gegründeten Charter Hall Group zusammen. Die Charter Hall Group ist ein renommiertes Immobilienunternehmen, zu dessen Aktivitäten sowohl das Auflegen und das Management von Immobilienvermögen, die Immobilienverwaltung als auch die Entwicklung von Immobilienprojekten und die Akquisition attraktiver Immobilien-Investments gehören.
Die Unternehmensgruppe verfügt über ein weites Netzwerk mit Büros in den Metropolen Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbane, Perth und Auckland und international in Chicago und London. Seit ihrer Firmengründung konnte sich die Unternehmensgruppe erfolgreich am australischen Markt etablieren und gehört heute mit ca. 220 Mitarbeitern und einem Fondsvolumen in Höhe von mehr als AUD 10 Milliarden zu den größten Immobilienspezialisten Australiens.

KURZINTERVIEW: TRENDS IM EMISSIONSMARKT
Dr. Martin Ollendorff, Geschäftsführer ATLANTIC, zu den aktuellen Trends im Fondsgeschäft:
Herr Dr. Ollendorff, Emissionshäuser haben im ersten Quartal des Jahres wenig neue Fonds emittiert – wo sehen Sie die Gründe dafür?
Dr. Ollendorff: Im Immobilienbereich ist ein Grund sicher der verstärkte Wettbewerb um attraktive Core-Objekte, der die Rendite auf immer niedrigere Niveaus gezogen hat; für KG Fonds lassen sich heute kaum noch attraktive Auszahlungen erzielen. Neben nationalen sind es inzwischen auch verschiedene internationale Investoren, die den Kampf um die besten Objekte verschärfen. Bei Solarfonds zögern inzwischen Emissionshäuser mit der Auflage neuer Fonds, trotz der Ereignisse in Japan und dem politischen Willen zu mehr regenerativen Energien. Gründe sind die Unsicherheiten über die Geschäftsmodelle, die Wettbewerbssituation und bereits entschiedene oder noch mögliche Förder-Kürzungen. Im Schiffsbereich ist es, trotz der erfreulichen Ratenentwicklung bei Containerschiffen, noch zu früh, um von einer grundlegenden Erholung im KG-Markt zu sprechen. Bulker- und Tankermärkte sind weiterhin belastet und die Schwergutfahrt ist von der Beluga-Krise getroffen.
Wohin wird es Emissionshäuser dann ziehen?
Dr. Ollendorff: Es zeigt sich am Markt deutlich eine Fokussierung auf Kernthemen. Viele Emissionshäuser konzentrieren sich wieder auf ihre Stärken, sei es mit Flugzeug- oder Immobilienfonds. Innerhalb des Immobilienbereichs sehe ich, dass sich Anbieter auf ihre Stärken im Auslandsbereich zurückbesinnen. Hier sind die Angebote an Holland-Immobilien zu nennen. Dazu zählt aber zum Bespiel auch der viel beachtete (Wieder-)Einstieg des Marktführers Jamestown in den US-Immobilienmarkt. Sicherlich wird aber der deutsche Immobilienmarkt ein Trendthema 2011 bleiben. Man denke an den Vodafone-Tower, die Deutsche Bank Türme und das Airport Center Berlin. Bei unterschiedlichen Angeboten werden die von bewährten Partnern aber sicherlich bevorzugt werden.

CBA ERHÖHT PROGNOSEN FÜR AUSTRALISCHEN DOLLAR
Die Commonwealth Bank of Australia (CBA) hat in ihrem aktuellen Devisenreport die Prognosen für den australischen Dollar nach oben korrigiert: Der Kurs zum US-Dollar wird für Ende September bei einem Wert in Höhe von 1,12 AUD/USD erwartet – zuvor war die CBA noch von 0,94 AUD/USD ausgegangen. Gründe dafür seien insbesondere das gestiegene Volumen internationalen Kapitals, das in australische Dollar und in die australische Wirtschaft investiert wurden und dem gegenüber die Schwächeperiode des US-Dollars. Zudem hat der Internationale Währungsfonds in seinem World Economic Outlook vom April seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft von 4,4 % und 4,5 % in den Jahren 2011 bzw. 2012 bestätigt. Damit liegt der Wert deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 3,8 %. Auch für das gesamte Jahr 2011 und die folgenden Jahre wurde der erwartete Wechselkurs für den australischen Dollar von der CBA nach oben korrigiert.
Sie wünschen den kompletten Bericht oder Hilfestellung, wie Sie diese Informationen für Ihre Kundengespräche nutzen können? Unser Vertriebsteam unterstützt Sie gerne!

WACHSTUM AM AUSTRALISCHEN INVESTMENTMARKT
Das Transaktionsvolumen am australischen Investmentmarkt für Immobilien ist in den ersten drei Monaten um 17 % auf AUD 5,2 Milliarden gestiegen. Das berichtet der Immobilienbrief vom 21.04. und bezieht sich dabei auf DTZ (internationales Beratungsunternehmen im Immobiliensektor). Dabei sei das Wachstum insbesondere von einem großen Deal ausgegangen, der nahezu 50 % des Volumens ausmachte: AUD 2,5 Milliarden zahlte eine Investorengruppe aus verschiedenen Pensionsfonds für ein 60 Industrie- und Logistikunternehmen umfassendes Portfolio. Begünstigt durch die Finanzierungsbereitschaft nationaler und internationaler Banken über alle Größenklassen hinweg, rechne DTZ für 2011 damit, dass das Vorjahresergebnis übertroffen werde.

GERINGE EMISSIONSTÄTIGKEITEN IM ERSTEN QUARTAL 2011
Im ersten Quartal des Jahres 2011 wurden Beteiligungen mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 900 Millionen Euro emittiert. Im vergangenen Jahr waren es noch 1,5 Milliarden Euro. Wesentlich verantwortlich für das Minus sind die Bereiche Immobilien und Energie. Zu diesem Ergebnis kommt der “Scope Emissions-Seismograph” in der aktuellen Ausgabe Analysis Kompakt – Geschlossene Fonds (April 2011).
Auch in unserem vergangenen Newsletter berichteten wir bereits von den sinkenden Renditen – insbesondere bei Immobilienfonds in Deutschland. Vor diesem Hintergrund zeigen sich erneut die Pluspunkte unseres Beteiligungsangebots ATLANTIC Australien 2: prognostizierte Auszahlungen von 7 % p.a., staatlicher Mieter und optimale Lage im wirtschaftsstarken Australien.

EINGEFRORENES ANLEGERVERMÖGEN IN OFFENEN FONDS
Mehrere Anbieter offener Immobilienfonds mussten in der Vergangenheit aufgrund von Liquiditätsengpässen ihre Fonds schließen. Das Kapital der Anleger wurde damit eingefroren und konnte nicht mehr abgerufen werden. Wie das Handelsblatt am 27.4. berichtete, wollen nun mehrere Anbieter entscheiden, ob sie ihre Fonds im Frühjahr wieder öffnen. Beim rund vier Milliarden Euro schweren Fonds Kanam Grundinvest soll bereits angekündigt worden sein, dass der Fonds ein weiteres Jahr keine Anteile zurücknimmt. Ebenso solle es Anlegern bei acht weiteren offenen Immobilienfonds keine Möglichkeit zur Anteilsrückgabe geben, so dass insgesamt rund 24 Milliarden Euro Anlegergelder zurzeit eingefroren sind. Diese Problematik zeigt, dass der oft (gegenüber geschlossenen Fonds) genannte Vorteil schnellerer Kapitalverfügbarkeit bei Anlagen in offene Fonds sich relativiert und auch hier Anleger ein Risiko eingehen.

SCOPE ANALYSIS FÜHRT MONITORING ÜBER FONDSVERLAUF EIN
“Die Ratingagentur Scope Analysis wird Geschlossene Fonds künftig nicht nur in der Emissionsphase bewerten, sondern auch fortlaufend analysieren”, so die Pressemeldung des Unternehmens. Mit diesem Ansatz soll der Forderung nach höherer Transparenz der Beteiligungsmodelle entsprochen werden. Anleger und Vertriebe sollen damit stets einen Überblick über die aktuelle Lage der für sie relevanten Beteiligungen erhalten.

WIRTSCHAFTSLAGE DEUTSCHLANDS IM APRIL
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vermeldete in ihrer Pressemitteilung zur wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik Deutschland im April 2011: “Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. [...] Die Auftriebskräfte sind weiterhin stark und verlagern sich immer stärker auf die Binnenwirtschaft. Die Stimmung in der Wirtschaft, bei Unternehmen und Verbrauchern, ist zuversichtlich und stabil. Die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen sind günstig.” Für das Jahr 2011 rechne die Bundesregierung mit einer Fortsetzung des Aufschwungs und einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 2,6 %. Die positive Wirtschafsentwicklung zeigt sich auch in den Arbeitsmarktzahlen: Laut Statistischem Bundesamt lag die Anzahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland im März 2011 bei 40,48 Millionen Personen und damit um mehr als eine halbe Million höher als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbslosen betrug 2,73 Millionen.

INFLATIONSRATEN ANHALTEND HOCH
Wie bereits in den Vormonaten sind auch für den Monat April die Inflationsraten hoch: Für Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt eine Teuerungsrate in Höhe von 2,4 %. Damit lag die Inflation zum dritten Mal in Folge über der Zwei-Prozent-Marke. Zuletzt wurde im Oktober 2008 eine Inflationsrate dieser Höhe erreicht. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex betrug 2,7 %. Auch der gesamte Euroraum zeigt ein ähnliches Bild: Hier wird die Inflationsrate auf 2,8 % vorausgeschätzt (endgültiger Wert wird am 16.05. veröffentlicht).

CHINA INVESTIERT IN AUSTRALIENS TRAUBEN
Dass chinesische Investoren ins wachstumsstarke Australien investieren, ist inzwischen bekannt. Bisher standen jedoch vor allem Unternehmen aus der Rohstoffbranche im Vordergrund – so wurden Erzgruben, Kohleminen oder Gasfelder angekauft. Neu ist, dass auch australische Weingüter auf der Liste stehen. Der Hintergrund für das wachsende Interesse ist die zunehmende, westlich orientierte Mittelschicht Chinas. Seit dem Jahr 2005 legte der Absatz von australischen Weinen in China jährlich um rund 30 % zu, so dass im Jahr 2010 das Land drittgrößter Abnehmer war (FAZ vom 25.04.).

 
Informationen zum Fonds finden Sie hier: Australien 2

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Investieren in der Metropolregion Paris – Ein solider Sachwert von der KGAL

Mittwoch, 4. Mai 2011 10:58

Mit dem geschlossenen Fonds PropertyClass Frankreich 1 bietet die KGAL erstmals eine Beteiligung an einer Immobilie in Frankreich, im städtischen Einzugsgebiet der französischen Hauptstadt, an. Paris – mit der über die Stadtgrenzen hinausgehenden Metropolregion Île-de-France – ist das Wirtschaftszentrum Frankreichs und Sitz vieler internationaler Konzerne. Nur rund 5 Kilometer von der östlichen Stadtgrenze entfernt (Luftlinie) liegt die Fondsimmobilie in Fontenay-sous-Bois.

Investieren in der Metropolregion Paris PROPERTYCLASS FRANKREICH 1 – EIN SOLIDER SACHWERT

Der Fonds in Stichpunkten:

+ Gute Lage der Fondsimmobilie mit ausgezeichneter Verkehrsanbindung
+ Mieter mit sehr guter Bonität: BNP Paribas S. A., die größte Bank Frankreichs
+ Langfristiger Mietvertrag über 9 Jahre ab dem 07.10.2010 ohne Kündigungsoption
+ Neubau mit hohem Gebäudestandard, auch im Hinblick auf das französische Umweltzertifikat HQE
+ Prognostizierte Ausschüttungen/Entnahmen von 5,75% p.a. steigend auf 6,85% p.a. (je nach Steuern) bezogen auf die Kapitaleinlage (ohne Agio)
+ Nach DBA über die kalkulierte Steuerpflicht in Frankreich hinaus keine Besteuerung der Vermietungseinkünfte und kein Progressionsvorbehalt in Deutschland
 
Informationen zum Fonds finden Sie hier: PropertyClass Frankreich 1

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