Beitrags-Archiv für die Kategory 'offene Immobilienfonds'

AXA Immoselect: Rücknahme von Anteilsscheinen erneut ausgesetzt

Freitag, 20. November 2009 10:35

Gerade erst hatte DEGI bekanntgegeben, dass die offenen Immobilienfonds erneut geschlossen werden jetzt zieht auch AXA Investment Managers nach. Nach den jüngsten Entwicklungen im unmittelbaren Marktumfeld habe man am 18. November 2009 die Rücknahme von Anteilsscheinen für den Immobilienfonds AXA Immoselect (WKN 984645) mit Wirkung zum Orderannahmeschluss des 17. November 2009 erneut ausgesetzt.

Schließung auf 3 Monate befristet
Die Aussetzung werde gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des § 81 InvG in Verbindung mit § 12 Abs. 5 der Allgemeinen Vertragsbedingungen des AXA Immoselect zunächst auf drei Monate befristet. Die erneute Schließung des Fonds bezieht sich lediglich auf die Rücknahme von Anteilsscheinen. Das Portfolio wird auch weiterhin aktiv gemanagt und die tägliche Anteilspreisermittlung fortgesetzt.

In der Zeit zwischen Wiederaufnahme der Bedienung der Rücknahmen am 28. August 2009 und der erneuten Aussetzung verzeichnete der AXA Immoselect Nettomittelrückflüsse in Höhe von 934,9 Millionen Euro. Die veränderten Marktbedingungen haben bei Anlegern die Befürchtungen um Liquiditätsengpässe verstärkt und führten zu zusätzlichen Rückgabewünschen, die den Druck auf das Risikomanagement des Fonds erhöht haben.

„Wir erwarten in absehbarer Zeit keine Beruhigung und sehen uns deshalb zu diesem Schritt gezwungen“, begründet Achim Gräfen, Geschäftsführer von AXA Investment Managers Deutschland GmbH und Fondsmanager des AXA Immoselect, die getroffene Aussetzungsentscheidung. „Wir werden die Zeit der Suspendierung nutzen, über geeignete Maßnahmen die Liquiditätssituation des Fonds zu stabilisieren. Darüber hinaus werden wir innerhalb der Branche weitere Maßnahmen besprechen, die darauf zielen, die Produktklasse Offene Immobilienfonds besser vor kurzfristigen Markteinflüssen und Spekulationen zu schützen. Wir sind nach wie vor von der Anlageklasse als Portfoliobaustein überzeugt“, so Gräfen weiter.

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CS Euroreal Rücknahmeaussetzung endet am 30.06.2009

Donnerstag, 25. Juni 2009 10:40

Deutliche Stärkung der Liquiditätsposition
Das Fondsmanagement hat die sich in den letzten Monaten sukzessive bessernde Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten genutzt, um die Liquiditätsposition des Fonds deutlich zu stärken. Insgesamt stieg die Brutto-Liquidität in einem schwierigen
Marktumfeld auf derzeit rd. 1,7 Mrd. EUR (24% des Fondsvermögens). Die für Anteilscheinrücknahmen zur Verfügung stehende Liquidität konnte seit der Rücknahmeaussetzung per 30.10.2008 bis dato um knapp 900 Mio. EUR auf rd.
1,1 Mrd. EUR (16% des Fondsvermögens) erhöht werden:

  • Stetige Mittelzuflüsse von über 420 Mio. EUR seit der Rücknahmeaussetzungbelegen hohes Vertrauen der Anleger undVertriebspartner
  • Erfolgreicher Verkauf solider Wertpapieranlagen, die im Zuge derFinanzkrise zwischenzeitlich nur eingeschränkt handelbar waren
  • Gewinnbringende Veräußerung eines Objekts in Belgien; weitere Immobilienverkäufe zu angemessenen Bedingungen werden geprüft

Entwicklung der für Anteilscheinrückgaben verfügbaren Liquidität und des Mittelaufkommens
Um die potenziellen Rückgabewünsche bei der Fondsöffnung zu ermitteln, haben wir unter unseren Vertriebspartnern und Anlegern eine Umfrage durchgeführt. Im Ergebnis liegen die erwarteten Rückgabewünsche deutlich unter der für Rücknahmen zur Verfügung stehenden Liquidität.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung hat das Fondsmanagement entschieden, die Rücknahmeaussetzung am 30. Juni 2009 ab 17 Uhr (Ordereingang bei der Depotbank
des Fonds) und damit deutlich vor Ablauf der gemäß dem Investmentgesetz Ende Oktober ablaufenden Neun-Monats-Frist zu beenden.

Das Konstrukt Offener Immobilienfonds hat sich seit der Auflage des ersten Fonds vor 50 Jahren gerade in herausfordernden Phasen wie der aktuellen Finanzmarktkrise als wertstabile Anlageform erwiesen. Um jedoch die Schwankung des Mittelaufkommens
zu reduzieren und die Stabilität des Produkts weiter zu stärken, unterstützt die CSAM Immobilien KAG vollumfänglich die dem Gesetzgeber über den Branchenverband BVI vorgeschlagenen Modifikationen des Investmentgesetzes für Anlagen institutioneller Investoren in Publikumsfonds.

Quelle: Credit Suisse

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Auch DJE Immobilienfonds bleibt geschlossen

Montag, 2. Februar 2009 16:05

Der Immobilien-Dachfonds DJE Real Estate verlängert die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen. Der Entschluss ist eine Folge der Entscheidung der Mehrzahl der offenen Immobilienfonds, die im Oktober 2008 die Anteilsrücknahme für zunächst drei Monate ausgesetzt hatten, die Anteilsrücknahme für weitere bis zu neun Monate auszusetzen, heißt es in einer aktuellen Presseaussendung.

Im Kielwasser der offenen Immobilienfonds hatte der DJE Real Estate Ende Oktober die Rücknahme von Anteilsscheinen auf unbestimmte Zeit aussetzen müssen. Vorausgegangen war seinerzeit der massive Abfluss von Anlegergeldern bei offenen Immobilienfonds und beim DJE Real Estate in Folge einer erheblichen Anlegerverunsicherung. „Diese Entscheidung geschieht im Interesse der Anleger, die Anteile am DJE Real Estate halten. Irrationale Abflüsse aus dem Fonds würden zu Liquidationen von Positionen zwingen, die die Wertentwicklung des Fonds ungünstig beeinflussen”, erklärt Dr. Ulrich Kaffarnik, Geschäftsführer der DJE Investment S.A.

Die Werthaltigkeit des Fondsvermögens des DJE Real Estate ist nach wie vor sichergestellt, heißt es weiter. Die Zielinvestments, die Struktur des DJE Real Estate sowie der Status als Sondervermögen bleiben von der Aussetzung der Anteilsrücknahme unberührt. Wie gewohnt erfolgt auch weiterhin eine tägliche Ermittlung des Anteilspreises. Die Zielinvestments werden weiterhin aktiv gemanagt, um auch während der Aussetzungsphase Performance für den Fonds zu generieren. Aktuell ist der Fonds über mehr als 30 indirekte Immobilienanlagen in über 500 Immobilien mit 4.000 Mietverträgen in 25 Ländern und 5 Sektoren investiert. (rmk)

Quelle: FONDS professionell ONLINE

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8 gute Gründe für den SEB Immoinvest

Freitag, 30. Januar 2009 11:00

  1. Die Aussetzung beeinträchtigt nicht die Erträge aus den Immobilien und
    damit die Werthaltigkeit des Immobilienportfolios von SEB ImmoInvest.
  2. Die Ertragssäulen des Fonds sind  über 140 hochwertige Immobilien in
    guten Lagen, international breit über  18  Länder gestreut.
  3. Hohe Vermietungsquote von 93,5 Prozent und  langfristige Mietverträge sichern die Ertragskraft.
  4. Aus heutiger Sicht erwarten wir für 2009 in etwa eine Jahresperformance  auf Vorjahresniveau.
  5. Niedrige Fremdfinanzierungsquote  der Immobilien.
  6. Frühzeitige Umschichtung des Portfolios von volatilen in stabilere
    Immobilienmärkte.
  7. Bestes Rendite / Risiko-Verhältnis aller Offenen Immobilienfonds im
    Langzeitvergleich laut der unabhängigen Experten von IPD.
  8. Steuerlich attraktive Anlageform,  Jahr für Jahr hohe Ausschüttungen.

Quelle: SEB Asset Management AG

Pressemitteilung vom 27.01.2009

Weitere Informationen zum SEB Immoinvest (WKN 980230, ISIN DE0009802306)

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SEB ImmoInvest verlängert Aussetzung der Anteilscheinrücknahme

Donnerstag, 29. Januar 2009 18:00

Der Offene Immobilienfonds SEB ImmoInvest verlängert die Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen. Die derzeitige Liquiditätssituation lässt die Anteilscheinrücknahme zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu. Ausgehend von einer Fortsetzung der positiven Marktsignale beabsichtigt das Fondsmanagement den gesetzlichen Rahmen von neun Monaten nicht auszuschöpfen, sondern strebt die Wiederaufnahme der Rücknahme bereits im zweiten Quartal 2009 an. Mit dieser Entscheidung wird die auf nachhaltige Stabilität ausgerichtete Strategie des Fondsmanagements im Interesse der mittel‐ bis langfristig orientierten Anleger fortgesetzt. Das Fondsmanagement des SEB ImmoInvest musste am 29. Oktober 2008 die Anteilcheinrücknahme zum Schutz der Anleger für zunächst drei Monate aussetzen aufgrund ungewöhnlich hoher Mittelrückflüsse als Folge der Krise an den globalen Finanzmärkten.

Solides Fundament. Bewährte Qualität.
Das Performanceziel für 2008 wurde mit einer Rendite von 5,0 Prozent erreicht. Seit Auflegung vor 20 Jahren hat der SEB ImmoInvest eine durchweg positive Wertentwicklung von im Schnitt 6,0 Prozent p.a. erzielt. Dies unterstreicht die Kompetenz des Fondsmanagements, auch in schwierigen Marktlagen Risiken für Anleger zu minimieren und stetige Erträge zu erzielen. Seit Aussetzung der Anteilscheinrücknahme flossen dem Fonds über 90 Mio. Euro an neuen Anlegergeldern zu – ein großer Vertrauensbeweis der Kunden.

Stabilität durch steigende Mieteinnahmen
und frühzeitige regionale Umschichtungen

SEB ImmoInvest verfügt über ein qualitativ hochwertiges und sehr gut ausbalanciertes Immobilienportfolio mit aktuell 142 Objekten in 18 Ländern. Die aus den laufenden Mietverträgen resultierenden Einnahmen bilden den wichtigsten Ertragsbaustein. Diese lassen für 2009 einen steigenden Cashflow erwarten, da der Leerstand seit Geschäftsjahresbeginn um 16 Prozent abgebaut und damit die Vermietungsquote um 1,2 Prozentpunkte auf 93,5 Prozent gesteigert werden konnte. Bereits zu Jahresbeginn 2009 wurden positive Neuabschlüsse erzielt, so dass bis zum 31. Dezember 2009 lediglich rund 3 Prozent zur Vermietung anstehen. Im Hinblick auf die regionale Gewichtung hat das Management frühzeitig Akzente  für eine Stabilisierung des Portfolios getroffen. So wurden in den vergangenen Jahren Bestände in Großbritannien und Spanien vollständig veräußert sowie in den USA stark abgebaut. In Summe erwartet das Fondsmanagement daher in den kommenden Monaten keine außergewöhnlichen Wertkorrekturen.

Die sehr geringe Immobilienbeleihung von 21 Prozent ermöglicht dem Fondsmanagement, bei Bedarf zusätzliche Liquidität am Kreditmarkt aufzunehmen. Die sinkenden Zinsen sind erste Anzeichen einer Stabilisierung des Finanzierungsmarktes. Dies bildet eine wichtige Voraussetzung für Immobilientransaktionen in 2009.

Aus heutiger Sicht geht das Fondsmanagement von einer weiterhin stabilen  Renditeentwicklung aus.

Quelle: SEB Asset Management AG

Pressemitteilung vom 27.01.2009

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DEGI INTERNATIONAL beendet Rücknahmeaussetzung

Montag, 26. Januar 2009 9:00

Die DEGI, Teil von Aberdeen Property Investors, wird für ihren Fonds DEGI INTERNATIONAL mit Wirkung zum 30. Januar 2009 (ab 07.00 Uhr) die seit Ende Oktober 2008 geltende Aussetzung der Anteilrücknahme beenden. Die Wiederaufnahme der Anteilrücknahme erfolgt mit breiter Unterstützung der Vertriebspartner. Insbesondere die großen Vertriebskanäle haben ihr Interesse an einer erfolgreichen Wiedereröffnung unterstrichen. Auch die nur im einstelligen Prozentbereich vertretenen Kapitalsammelstellen sind von der Produktqualität überzeugt und haben ihre Bereitschaft zum weiteren Halten der Anteile erklärt.

Ein Beleg für den Rückhalt des Fonds bei den Anlegern und Beratern ist der Neuabsatz der letzten drei Monate. Seit Aussetzung der Rücknahme am 30. Oktober 2008 flossen dem Fonds von Privatanlegern Anlagebeträge von insgesamt über 65 Millionen Euro zu. Dies trug mit zur Liquiditätsverbesserung bei. DEGI INTERNATIONAL wird für die Zeit nach Beendigung der Anteilrücknahmeaussetzung über Liquiditätsreserven von rund 25% des Fondsvermögens verfügen.

Neben dem Zufluss frischer Anlegergelder konnte aufgrund von Umschichtungen langfristig gebundener Mittel in kurzfristig verfügbare Guthaben die täglich zur Verfügung stehende Liquidität zusätzlich gesteigert werden. Die hohe Vermietungsquote von rund 98% sowie die breit über viele Länder verteilten Bestandsimmobilien belegen die gute Qualität des Immobilienvermögens. Die Einjahreswertentwicklung beträgt zum 31. Dezember 2008 für den DEGI INTERNATIONAL rund 4,8% (nach BVI-Berechnungsmethode). Der Fonds erzielte seit seiner Auflegung im Jahr 2003 stets eine positive Wertentwicklung.

Für den ebenfalls von der DEGI gemanagten DEGI EUROPA wird die Gesellschaft hingegen die Aussetzung der Anteilrücknahme um weitere 9 Monate verlängern. Seit Aussetzung der Anteilrücknahme zum 30. Oktober 2008 war es bisher noch nicht möglich, eine ausreichende Liquidität für eine Beendigung der Rücknahmeaus-setzung zu beschaffen. Das Fondsmanagement wird weiter an der Erhöhung der Liquidität arbeiten und strebt ausdrücklich an, die Rücknahmeaussetzung vorzeitig zu beenden.

Quelle: DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH

Pressemitteilung vom 23.01.2009

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KanAm Grund verlängert Aussetzung der Anteilrücknahme

Freitag, 23. Januar 2009 11:00

Frankfurt (23. Januar 2009) – Der KanAm grundinvest Fonds sowie der KanAm US-grundinvest Fonds verlängern die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen zunächst für weitere neun Monate. Die Rücknahme von Anteilen soll vor Ablauf dieser Frist aufgenommen werden. Bei beiden Fonds prüft das Management derzeit alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um die Fonds unter Wahrung der Interessen der Anleger so bald wie möglich wieder für Anteilrücknahmen zu öffnen. Die tägliche Anteilpreisermittlung wird in gewohnter Weise fortgeführt, auch der Erwerb von Anteilen ist nach wie vor möglich.

Das Fondsmanagement hatte die Rücknahme von Anteilen bei beiden Offenen Immobilienfonds Ende Oktober 2008 zunächst für drei Monate ausgesetzt, um die ordnungsgemäße Verwaltung und Fortführung für die Anleger sicherzustellen. Die Krise an den globalen Finanzmärkten hatte weltweit zu einer bisher nie da gewesenen Verunsicherung der Anleger geführt, so dass im Oktober 2008 allein aus deutschen Investmentfonds rund 46 Milliarden Euro zugunsten staatlich garantierter Tages- und Festgeldanlagen abzogen wurden. Dies führte auch beim KanAm grundinvest Fonds zur Aussetzung der Anteilrücknahme, beim in US-Dollar notierten KanAm US-grundinvest Fonds kam noch die deutliche Wechselkursverschiebung zugunsten des Euros hinzu.

Kurzportrait KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft mbH
Im November 2001 legte die KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft mbH ihren ersten Offenen Immobilienfonds auf, den KanAm grundinvest Fonds. Damit ermöglicht KanAm Grund einem breiten Anlegerpublikum die Investition in einen fungiblen, renditestarken und steuerlich attraktiven Offenen Immobilienfonds. Der KanAm grundinvest Fonds weist zum 30. Juni 2008 einen Anlageerfolg laut Statistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. von 5,7 Prozent auf. Vom Anlageerfolg des Geschäftsjahres 2007/2008 sind für Anteile im Privatvermögen 100 Prozent steuerfrei. Vom Anlegermagazin „€uro” wurde er wiederholt als bester in Deutschland zugelassener Offener Immobilienfonds hinsichtlich der Fünfjahresperformance ausgezeichnet. Im Mai 2003 wurde darüber hinaus der erste in Deutschland zugelassene Offene Immobilienfonds auf US-Dollar-Basis, der KanAm US-grundinvest Fonds, aufgelegt. Seine Wertentwicklung zum 31. März 2008 beträgt 6,3 Prozent p.a. nach 6,5 Prozent zum Geschäftsjahresende am 31. März 2007. Vom Anlageerfolg des Geschäftsjahres 2007/2008 sind für Anteile im Privatvermögen 100 Prozent steuerfrei.

Pressemitteilung vom 23.01.2009

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Zwei weitere Immobilienfonds bleiben geschlossen

Mittwoch, 21. Januar 2009 11:21

Die Unsicherheit bei den offenen Immobilienfonds hält an: Jetzt haben auch Morgan Stanley und die Kapitalanlagegesellschaft TMW Pramerica Property Investment GmbH angekündigt, die Schließung ihrer offenen Immobilienfonds um bis zu neun weitere Monate zu verlängern. Grund hierfür seien die anhaltenden Turbulenzen an den Finanz- und Immobilienmärkten und die drohende Gefahr einer zu niedrigen Liquiditätsquote. Immerhin kündigte TMW Pramerica Property Investment aber an, bestehende Auszahlpläne ab sofort wieder auszuführen, wobei die Gelder hierfür aus dem Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft und nicht des Fonds entnommen würden, nachdem die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) dies zwischenzeitlich untersagt hatte.

Die Zahl der Anbieter, der sich gegen eine Wiedereröffnung eines offenen Immobilienfonds entschieden hat, summiert sich damit bereits auf drei. Als erster im Bunde hatte dies Credit Suisse getan, deren Geschäftsführung vergangenen Freitag bekannt gab, dass man die Schließung des Credit Suisse Euroreal – das 6,5 Milliarden Euro schwere Flaggschiff unter den derzeit geschlossenen Immobilienfonds – für bis zu neun weitere Monate aufrecht erhalte, da sich „das Marktumfeld noch nicht weit genug beruhigt” habe, „um ausreichend Liquidität für die Öffnung des Fonds zu generieren”, wie Geschäftsführer Karl-Heinz Heuß konstatierte.

Auslotung des Marktsentiments
Inwieweit andere Anbieter dem Exempel der drei folgen, wird sich bereits in den nächsten Tagen zeigen: denn dann läuft für das Gros von ihnen ebenfalls die erste Sperrfrist ab, die sie ihren offenen Immobilienfonds auferlegt haben um einen massiven Abzug von Anlegergeldern entgegenzuwirken, der Ende Oktober 2008 eingesetzt hatte: In kurzer Zeit hatten Anleger über fünf Milliarden Euro aus der Assetklasse abgezogen.

Sicher ist: der Countdown läuft, allen voran für Kan-Am, der Ende Oktober als erster Anbieter, die vorübergehende Schließung eines offenen Immobilienfonds ankündigte und wenig später auch die Rücknahme von Anteilscheinen für sein zweites Produkt aussetzte (siehe unten).

Kan-Am hat bereits angedeutet, dass man sich erst kurz vor Ablauf der Frist entscheiden werde, ob man diese verlängert oder nicht. Um sich die Entscheidung zu erleichtern und das Sentiment am Markt auszuloten, hat die Gesellschaft Fragebögen an 5000 Vertriebspartner geschickt, in dem diese sich bis zum 15. Januar dazu äußern sollten, in welcher Größenordnung sie Anteilskäufe, respektive Verkäufe planen. Die Auswertung läuft und dürfte wesentliche Auswirkungen auf den Entscheid haben. Gleiches gilt auch für die komplette Neubewertung des Immobilienportfolios, die Kan-Am parallel in Auftrag gegeben hat.

Zwei Jahre Schließung eine Option
Es bleibt abzuwarten, welche Anbieter sich für eine Verlängerung der Rücknahmefrist entscheiden werden. Laut Investmentgesetz kann die Rücknahme von Anteilscheinen zumindest theoretisch bis zu zwei Jahre lang ausgesetzt werden – zunächst ein Jahr mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr – und danach steht es den Anbietern offen, ob sie die die in dem Fonds gehaltenen Objekte dann veräußern, oder zunächst erstmal beleihen – was unbegrenzt möglich ist – um sich Liquidität zu beschaffen.

Börsenhandel weiter möglich
Dass die Schließung von offenen Immobilienfonds allerdings nicht automatisch mit einem Wertverlust der Anteile einhergehen muss, zeigt der Blick auf die Rücknahmepreise, die von den geschlossenen Fonds auch weiterhin gestellt werden und keine auffälligen Wertverluste erkennen lassen. Wer dringend Geld benötigt, hat zudem die Option, seine Anteile von derzeit geschlossenen Immobilienfonds über die Börse zu verkaufen, wobei dies allerdings mit Abschlägen in Höhe von vier bis sechs Prozent einhergeht, wie eine Studie des Fondsanalysehaus Lipper herausgefunden hat – wobei die Transaktionskosten hier noch nicht einkalkuliert sind.

Das Angebot, Anteile von offenen Immobilienfonds über die Börse zu handeln, erfreut sich ungeachtet dessen großer Beliebtheit: schon seit Wochen zählen offene Immobilienfonds zu den Handels- und Umsatzkönigen an der Börse Hamburg – nicht zuletzt auch, weil etliche Investoren die Gelegenheit nutzen, das eigene Portfolio zu günstigen Kursen aufzustocken.

Anbieter, die die Notbremse zogen
Lange Zeit galten sie als relativ sichere und stabile Wertanlage, doch im Zuge der Finanzkrise und der anhaltenden Marktturbulenzen sind offene Immobilienfonds zunehmend unter Druck geraten. Im Oktober 2008 hatte es massive Mittelabflüsse in dem Segment gegeben, welche die Liquiditätsquote der einzelnen Anbieter deutlich schmälerte. In der Konsequenz wurde binnen fünf Tagen (27.10. – 31.10.) bei insgesamt zwölf offenen Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilscheinen ausgesetzt – die es zusammen auf ein Gesamtvolumen von rund 34 Milliarden Euro  nbringen was einem Drittel des Markts entspricht – sowie bei einem rein institutionellen offenen Immobilienfonds. Bei zehn der Fonds wurde die Sperrfrist dabei zunächst auf drei Monate befristet, während die UBS für ihre beiden offenen Immobilienfonds hier direkt einen Zeitraum von sechs Monaten ansetzte.

Den Anfang machte die Gesellschaft Kan-Am, die zunächst die Rücknahme von Anteilen des US-Grundinvest Fonds mit Wirkung zum 27. Oktober 2008 aussetzte, bevor kurz darauf auch die Anteilscheinrücknahme für den zweiten Grundinvest Fonds eingestellt wurde. Binnen fünf Tagen folgten neun weitere Anbieter dem Exempel und gaben eine vorübergehende Schließung ihrer offenen Immobilienfonds bekannt. Dabei handelte es sich um den TMW Immobilien Weltfonds, den SEB ImmoInvest, den DJE Real Estate P, den HCI Real Estate G 7, den Credit Suisse Euroreal, den DEGI Europa und den DEGI International, den AXA Immoselect, zwei offene Immobilienfonds aus dem Hause UBS sowie den rein institutionellen Catella Immobilienfonds Focus Nordic Cities. (ir)

Quelle: FONDS professionell ONLINE

Weitere Informationen über den TMW Immobilienfonds erhalten Sie hier!

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CS EUROREAL verlängert Aussetzung der Anteilscheinrücknahme

Freitag, 16. Januar 2009 12:00

Der offene Immobilienfonds CS EUROREAL verlängert die Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen zunächst für weitere bis zu neun Monate. Die Rücknahme von Anteilscheinen wird voraussichtlich vor Ablauf dieser Frist aufgenommen, sobald die hierzu notwendige Liquidität vorhanden ist. Das Fondsmanagement setzt mit der Entscheidung weiter auf seine konservative und antizyklische Strategie, um die Interessen der Investoren zu wahren.

Das Fondsmanagement hatte die Rücknahme von Anteilscheinen am 29. Oktober
2008 zunächst für drei Monate ausgesetzt. Anleger hatten damals in Folge der Krise an den globalen Finanzmärkten Wertpapiereinlagen in bislang nicht dagewesenem Umfang in Tages- und Festgelder umgeschichtet, was zu ungewöhnlich hohen Mittelrückflüssen und in Folge zur Aussetzung der Anteilscheinrücknahme auch beim CS EUROREAL geführt hatte.

Die ordnungsgemäße Verwaltung und Fortführung des CS EUROREAL im Sinne der Anleger ist gesichert. Mit rund 1,2 Mrd. EUR verfügt der Fonds über ausreichend Liquidität, um alle laufenden Zahlungsverpflichtungen nach wie vor erfüllen zu können. Dies gilt insbesondere für noch zu leistende Kaufverpflichtungen, Baukosten, Bewirtschaftungskosten sowie Zinsen an Kreditgeber.

Der CS EUROREAL ist unverändert ein attraktives Investment:

  • Stabile Wertentwicklung mit Renditeanstieg auf 5,0% im Einjahresvergleich per
    31. Dezember 2008.
  • Ausschüttung am 8. Dezember 2008 in Höhe von EUR 2,30 pro Anteil, davon 50,7% steuerfrei (für den in Deutschland steuerpflichtigen Anleger).
  • Verkauf einer Immobilie in Belgien im Dezember 2008 über Verkehrswert.
  • Übergang zweier hochwertiger Immobilien in Stockholm und Glasgow in den Fonds.
  • Aus heutiger Sicht weiterhin keine Hinweise auf außerordentliche Wert – berichtigungen der Immobilien erkennbar.

Das Vertrauen in den CS EUROREAL ist weiterhin hoch, was die stetigen Mittelzuflüsse seit der Rücknahmeaussetzung in Höhe von 221,6 Mio. EUR (per 14. Januar 2009) belegen. Die tägliche Anteilpreisermittlung wird in gewohnter Weise fortgeführt und auch der Erwerb von Anteilscheinen am CS EUROREAL ist nach wie vor möglich.

Quelle: Credit Suisse (Deutschland) AG

Lesen Sie hier die Original-Ausgabe von Market Update vom 16.01.2009

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Welche offenen Immobilienfonds sind momentan geschlossen?

Freitag, 31. Oktober 2008 11:30

Derzeit sind folgende offene Immobilienfonds geschlossen:

Wie verhalten sich die anderen offenen Immobilienfonds?
Derzeit kann darüber nur spekuliert werden. Realistischerweise ist zu erwarten, dass nur solche offene Immobilienfonds offen bleiben die weinige oder nur geringe Investoren aus dem Bankenumfeld (institutionelle Investoren) haben.

Warum setzen offene Immobilienfonds ihre Anteilsrückgaben aus?
Offene Immobilienfonds sind in der Regel täglich handelbar. Die Fonds investieren die Einlagen ihrer Anleger allerdings langfristig in Immobilien. Kommt es nun, aus welchen Gründen auch immer, zur Rückgabe von Fondsanteilen, können diese Rückgaben in der Regel aus der Liquiditätsreserve der Fonds bedient werden. Da aber der Auftrag für die Fondsgesellschaften ist, Mittel überwiegend in Immobilien zu investieren, haben fortgesetzte massive Anteilsrückgaben zur Folge, dass zur Bedienung irgendwann Immobilien aus dem Bestand verkauft werden müssten. Immobilien sind jedoch nicht kurzfristig liquidierbar und hoher Verkaufsdruck – noch dazu in schwierigen Marktphasen – hätte zur Folge, dass ein Verkauf nur mit deutlichen Preisabschlägen realisiert werden könnte. Das ist nicht im Interesse des Anlegers. Zum Schutze des Anlegers sieht der Gesetzgeber deshalb die Möglichkeit zur Aussetzung von Anteilsrückgaben vor. Die gesetzliche Frist von zwei Jahren kann hier maximal in Anspruch genommen werden.

Was bzw. wer hat die vorübergehende Schießung der offenen Immobilienfonds verursacht?
Derzeit sind viele Investoren in allen Wertpapieranlageklassen verunsichert. Insbesondere Investoren aus dem Bankenumfeld benötigen momentan Liquidität und verkaufen alle mittel – langfristigen Kapitalanlagen. Die Qualität der Kapitalanlagen ist für Ihre Entscheidung derzeit oftmals nicht von Bedeutung.

Die fundamentale Situation der offenen Immobilienfonds:
Die Vermietungsquoten der offenen Immobilienfonds sind sehr hoch, sehr oft >95 %. Auch die Einnahmesituation ist sehr stabil. Durch die breite Streuung der Portfolios sind Einzelrisiken weitestgehend minimiert. Die Fondsimmobilien sind weiterhin vermietet und erzielen konstante Mieteinnahmen. Die Mietverträge haben hohe durchschnittliche Restlaufzeiten. Die Wertermittlung der Immobilienpreise wird durch den Rückgabestopp nicht beeinflusst.

Aussetzung der Anteilsrückgabe – Auswirkungen für den Anleger:
Direkte Folge für den Anleger ist, dass Anteilsrückgaben derzeit nicht möglich sind. Sehr wichtig: Das Sondervermögen bleibt unbeschadet und gehört den Anlegern. Die tägliche Preisfeststellung und Fortschreibung des Anteilpreises bleibt bestehen.

Gibt es Auswege für den verkaufswilligen Anleger?
Der derzeitig einzig mögliche Ausweg für verkaufswillige Anleger ist die Veräußerung der Fondsanteile über die Wertpapierbörsen Hamburg (Fondsbörse Deutschland) oder Frankfurt. Allerdings wird der an den Börsen erzielte Anteilspreis in den meisten Fällen unterhalb des Rücknahmepreises der Investmentgesellschaft liegen. Preisabschläge von 5-10% sind hier zu erwarten. Diese Preisabschläge beeinflussen den täglichen NAV (Fondsvermögen) der Fondsgesellschaft nicht. Es handelt sich um liquiditätsgetriebene Preisabschläge.

Was passiert mit Auszahlplänen?
Sämtliche Auszahlpläne werden voraussichtlich zum nächsten Fälligkeitstermin gestoppt. Sie können erst wieder nach Öffnung der Fonds weitergeführt werden.

Kann man weiterhin in offene Immobilienfonds investieren, ist das sinnvoll?
Einzahlungen sind weiterhin jederzeit möglich, sowohl als Einmalanlagen als auch als Sparplan. An der fundamentalen Situation der offenen Immobilienfonds hat sich nichts geändert. Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds besteht seit den frühen 70er Jahren und hat seitdem alle Krisen und Immobilienkrisen gemeistert. Um das Risiko einer Fondsschließung zukünftig zu vermeiden empfehlen sich als Investmentvehikel auch Dachfonds mit verschiedenen offenen Immobilienfonds und weiteren defensiven Strategien.

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