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EasyETF FTSE EPRA Europe – ISIN LU0246033426 – WKN A0J3GG

Montag, 9. Februar 2009 18:46

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Der Fonds ist in die Gruppe Aktienfonds Immobilien + Reits/Europa eingruppiert.

Zum Vergleich können Sie folgende Bereiche des Fonds anschauen:

Der Fonds hat folgendes Anlageziel:
Sein Ziel besteht darin, durch Anlagen in europäischen Immobilienunternehmen mit hoherMarktkapitalisierung eine Performance zu erzielen, die mit derjenigen des FTSE EPRA/NAREIT Europe kapitalisiert vergleichbar ist. Anhand des (bewusst geringen) Anteilswertes sowie der Methode der Verwaltung und des Börsenhandels werden die Schwankungen des ETF gegenüber dem Index wirksam verringert. Anlagen in diesem Fonds sind über D-Anteile (ausschüttende Anteile mit vierteljährlichen Dividendenausschüttungen) möglich.

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Stand der Kursdaten: 2009-02-09

Thema: Aktienfonds, ETF, Fonds-Portraits | Kommentare (0) | Autor:

Exchange Traded Funds (ETFs)

Freitag, 26. September 2008 12:00

Circa 800 Milliarden US-Dollar investierten Anleger im Jahr 2007 in Exchange Traded Funds (ETFs) – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 40 %. ETF klingt nicht sonderlich attraktiv, sondern eher nach Börsen-Kauderwelsch. Und wem die Bezeichnung ETF noch nie begegnet ist, wird vielleicht misstrauisch sein. Doch hinter der Abkürzung verbergen sich interessante und vor allem kostengünstige Anlagemöglichkeiten für den Privatanleger.

Aktiv oder passiv?

ETF steht für Exchange Traded Funds und lässt sich einigermaßen treffend mit börsengehandelten Investmentfonds übersetzen. Sie kombinieren die Vorteile von Aktien und Investmentfonds in einer Anlage. ETFs bilden einen bestimmten Index ab, so zum Beispiel den deutschen Aktienindex DAX, den europäischen Eurostoxx 50 oder den weltweiten MSCI-Index. ETFs werden daher auch als “Indexfonds” bezeichnet. Fonds werden grundsätzlich aktiv oder passiv gemanagt. ETFs hingegen werden ausschließlich passiv gemanagt, weshalb Fondsmanager überflüssig sind. Auf deren Analysen und Umschichtungen wird verzichtet, womit ein geringerer Verwaltungsaufwand einhergeht. ETFs sind daher sehr kostengünstig, die Gebühren für diese Fondsprodukte sind erheblicher geringer als für vergleichbar aktiv gemanagte Fonds. Nur circa 0,3 % jährlich sind für Gebühren fällig, aktiv gemanagte Fonds hingegen verschlingen regelmäßig circa 1,5 % an Gebühren. Trotz dieses Kostenvorteils brauchen die ETFs den Vergleich mit den teuren aktiv gemanagten Fonds nicht zu scheuen. Oft erzielen sie die gleiche, nicht selten sogar eine höhere Rendite.

Nicht risikolos

Wie bei jeder Kapitalanlage gibt es jedoch auch bei dieser Anlageform Risiken. Tendieren die Börsen insgesamt nach unten, können sich auch ETFs diesem Trend nicht entziehen. Abwärtstrends zeichnen ETFs genauso nach wie Kurssprünge nach oben. Verliert der DAX – wie im Jahr 2008 geschehen – circa ein Fünftel seines Wertes, bilden die ETFs diese Abwärtsbewegung nach. Aktiv gemanagte Fonds können hier gegensteuern und Verluste abfedern – ob dies dann allerdings auch gelingt, ist wiederum eine andere Frage und sicherlich nicht bei allen Fonds zu bejahen. ETFs eignen sich für risikobewusste Anleger, die sich über die grundsätzlichen Chancen und Risiken an der Börse im klaren sind. Ein Kapitalanleger, der sein Geld langfristig anlegen und etwas für seine Altersversorgung tun möchte, kann mit ETFs acht bis zehn Prozent Rendite p.a. erzielen. Dies zeigen statistische Erkenntnisse aus der Vergangenheit.

Reichhaltiges Angebot

Das Angebot an neuen Anlageklassen wächst stetig und reicht von stabilitätsorientierten Anleihen-ETFs über Aktien-ETFs bis hin zu risikoreichen Privat-Equity-ETFs. Im Hinblick auf die ab 2009 geltenden Regelungen zur Abgeltungsteuer sollten ETFs noch in diesem Jahr erworben werden, denn für diese Fonds gelten die alten Steuerregeln unbegrenzt weiter: Kursgewinne bleiben steuerfrei, wenn die Anteile länger als ein Jahr gehalten werden. Bevorzugen sollte man thesaurierende Fonds, bei denen Erträge nicht ausgeschüttet, sondern im Fondsvermögen gehalten werden. Der Wert der alten, steuerbegünstigten Fondsanteile steigt damit stetig. ETFs werden den ganzen Tag über zu den gerade geltenden Kursen an den Börsen gehandelt, zumeist über das Handelssystem Xetra. Durch den direkten Kauf an der Börse entfällt der Ausgabeaufschlag, beim Handel über Xetra zusätzlich die Courtage. Anleger müssen nur die beim Aktienkauf und -verkauf üblichen Kosten tragen.

© Thomas M.R. Disqué

www.abgeltungsteuer.de

Thema: Abgeltungsteuer, ETF | Kommentare (0) | Autor: