Geschlossene Fonds wirken undurchsichtig – Australien 2 von Atlantic
Ist der geschlossene Fonds Australien 2 des Emissionshauses Atlantic undurchsichtig?
Kommanditkapital in Gestalt eines geschlossenen Fonds wirkt oft auf den ersten Blick undurchsichtig. Das Gegenteil ist der Fall. Im Vergleich zu vielen anderen Assetklassen sind geschlossene Fonds sogar sehr transparent. Sobald der Abschluß getätigt ist, erhalten Anleger regelmäßig Informationen über den Verlauf der Anlage. Jährlich abzuhaltende Gesellschafterversammlungen bieten die nötige Informationen für Anleger und Sie geben die Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitbestimmung, bspw. als Beirat des Fonds. Die Leistungsbilanzen vieler Emissionshäuser (Pflicht im Verband der geschlossenen Fonds - VGF) zeigen unter anderem, inwieweit die Renditeprognosen verfehlt, erreicht oder wie oft auch möglich - übertroffen wurden. Aber auch schon vor der Zeichnung, haben beitrittswillige Anleger und deren Berater die Gelegenheit Chancen und Risiken eines geschlossenen Fonds genau abzuwägen. Sie können den Verkaufsprospekt, der vor der Zeichnung dem Kunden ausgehändigt werden muss, auf Herz und Nieren prüfen. Es empfiehlt sich, die wichtigen Kapitel des Prospektes Punkt für Punkt durchzugehen. Denn wer den Prospekt aufmerksam liest, schützt sich vor eventuellen unliebsamen Überraschungen.
Und immer beachten: Wer streut, fällt nicht hin!
Durch den Beitritt (zunächst mittelbar über die Treuhänderin, spätere Umwandlung in eine direkte Beteiligung möglich) zur ATLANTIC Australien 2 GmbH & Co. KG hat der Anleger die Möglichkeit, in eine australische Immobilie zu investieren.
Es handelt sich um das Riverside Centre, das einen Teil des 1989 fertig gestellten, als "ASERKomplex" bekannten Immobilien-, Hotel- und Casinokomplex im Zentrum von Adelaide, bildet.
Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung sind 100 % der vermietbaren Fläche des Riverside Centre vermietet. Mehr als 98 % der Einnahmen des Gebäudes stammen aus Mietverträgen mit staatlichen Mietern. Rund 97 % der Mieteinnahmen stützt sich auf Mietverträge mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2020.
Die Laufzeit der Fondsgesellschaft ist unbestimmt. Sie ist prognosegemäß bis zum 31.12.2021 vorgesehen. Eine ordentliche Kündigung ist frühestens zum 31.12.2021 möglich.
Insgesamt gesehen hat sich die australische Wirtschaft seit Beginn der aktuellen Finanzkrise besser entwickelt als die der meisten OECD-Staaten.
Nach dem aktuellen von Jones Lang LaSalle alle zwei Jahre aufgestellten Immobilien-Transparenzindex 2010 (Index zur internationalen Vergleichbarkeit von Immobilienmärkten) rangiert der australische Immobilienmarkt weltweit auf Platz eins.
Diese Besonderheiten des australischen Büroimmobilienmarktes gelten auch für den "Core"-Bereich in Adelaide, der in 2009 mit etwa 5,5 % die zweitniedrigste Leerstandsrate aller Büromärkte in den australischen Landeshauptstädten aufweist.
Der Gesamtbestand an Büroflächen in Adelaide betrug im März 2010 rund 1,48 Millionen Quadratmeter.
Gemäß einer Studie von Colliers International aus dem Jahr 2009 liegen die Höchstmieten für Bürogebäude im "Core"-Bereich in Adelaide pro Quadratmeter zwischen AUD 375 und AUD 510.
100% zzgl. 5% Agio nach Annahme.
Die Mindestbeteiligungssumme beträgt AUD 20.000.
Auszahlung:
Die laufenden Auszahlungen betragen 7% p.a. Es wird angenommen, dass die Auszahlungen für ein Geschäftsjahr jeweils im ersten Quartal des Folgejahres geleistet werden.
Verkauf:
Für den Veräußerungserlös wird angenommen, dass ein Verkauf der erbbaurechtsähnlichen Rechte an der Immobilie mit einem Verkaufsfaktor von 11-fachen der Jahresmiete 2021 erfolgen kann. Bei der zum Verkaufszeitpunkt prognostizierten jährlichen Miete in Höhe von AUD 9.241.809 ergibt sich damit ein Brutto-Veräußerungserlös von AUD 101.659.899.
Ein- und Auszahlungen erfolgen grundsätzlich in australischen Dollar (AUD).