Beiträge vom Januar, 2010

Zwischengewinn

Dienstag, 26. Januar 2010 13:16

Zwischengewinne sind die im Verkaufs- oder Rückgabepreis enthaltenen Entgelte für vereinnahmte oder aufgelaufene Zinsen, die vom Fonds noch nicht ausgeschüttet oder thesauriert und somit beim Anleger noch nicht steuerpflichtig wurden.

Die auf Fondsebene seit dem letzten Geschäftsjahr erwirtschafteten Zinsen können auch anteilig beim Anleger im Zeitpunkt des Kaufs des Fondsanteils als negative Einnahmen aus Kapitalvermögen geltend gemacht werden. Entsprechend sind die auf Fondsebene seit dem letzten Geschäftsabschluss erwirtschafteten Zinsen anteilig beim Anleger im Zeitpunkt des Verkaufs des Fondsanteils als Einnahmen aus Kapitalvermögen zu erfassen.

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Aufsichtsrat

Dienstag, 26. Januar 2010 11:21

Organ einer Aktiengesellschaft und anderer juristischer Personen. Dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachung der Geschäftsführung der AG, wobei die Aufsichtsratsmitglieder nicht Aktionäre der betreffenden Aktiengesellschaft sein müssen. Er besteht aus mindestens drei Mitgliedern, die aus ihrer Mitte einen Aufsichtsratsvorsitzenden und einen Stellvertreter wählen. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört die Einberufung der Hauptversammlung (HV).

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Aktiengewinn

Montag, 25. Januar 2010 20:19

Der Aktiengewinn ist der Teil des Gewinns aus der Veräußerung oder der Rückgabe von Investmentanteilen, der für den einkommensteuerpflichtigen betrieblichen Anleger (z.B. Personengesellschaften, Einzelunternehmer) zur Hälfte steuerpflichtig und für den körperschaftsteuerpflichtigen betrieblichen Anleger (z.B. Kapitalgesellschaften) steuerfrei ist. Der Rest des Gewinns ist steuerpflichtig.

Der Aktiengewinn umfasst:

- noch nicht ausgeschüttete oder thesaurierte Dividenden aus Aktien

- Erträge von aktienähnlichen Genussscheinen

- Veräußerungsgewinne von Aktien und aktienähnlichen Genussscheinen

- Kursgewinne von Aktien und aktienähnlichen Genussscheinen

Bei Dachfonds fließt in den Aktiengewinn auch der Aktiengewinn der Zielfonds ein. Für den Privatanleger ist der Aktiengewinn ohne Bedeutung.

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GKV-Studie: Zusatzbeitrag da, Kassenpatient weg

Montag, 25. Januar 2010 20:13

8 Euro mehr im Monat? Nein danke, denkt sich fast ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten. Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind 29,9 Prozent der Kassenpatienten bereit, ihren gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) zu wechseln, wenn der einen Zusatzbeitrag erhebt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Kölner Ratinghauses Assekurata unter 1.072 gesetzlich Krankenversicherten. Mit der DAK hat heute die erste große gesetzliche Krankenkasse verkündet, einen Zusatzbeitrag von monatlich 8 Euro pro Versichertem zu erheben. Mehr als 20 Kassen haben einen Zusatzbeitrag für 2010 nicht ausgeschlossen.

Damit rückten Beitragsunterschiede zwischen den Kassen wieder stärker in den Fokus. "Dies dürfte zu Lasten des angestrebten Qualitätswettbewerbs gehen" sagt Krankenversicherungsexperte Guido Leber. Denn das Umfrageergebnis zeigt ja, dass Kassen, die einen Zusatzbeitrag erheben, riskieren, ihre Versicherten an einen günstigeren Anbieter zu verlieren. "Dabei entlastet ein Zusatzbeitrag in Höhe von 8 Euro pro Mitglied eine Kasse wirtschaftlich nur sehr eingeschränkt", so Leber. "Nach Gesprächen mit einigen gesetzlichen Kassen vermuten wir, dass gut ein Drittel dieses Zusatzbeitrags dem Verwaltungsakt des Beitragseinzugs zum Opfer fällt."

Den Krankenkassen fehlen in diesem Jahr rund 8 Milliarden Euro. Die Hälfte davon will der Bund übernehmen. Es bleibt eine Lücke von 4 Milliarden Euro – und die Kosten im Gesundheitssektor steigen weiter. Es sei daher davon auszugehen, dass ein Zusatzbeitrag von 8 Euro nicht ausreichen werde, so die Experten von Assekurata. Dazu müssten außerdem fast alle Beitragszahler in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Kasse gebeten werden. Erst dann kämen pro Jahr rund 4,8 Milliarden Euro zusammen. Mittelfristig werde kaum eine Krankenkasse ohne den Zusatzbeitrag auskommen.

Bei mehr als 8 Euro Zusatzbeitrag müssen die Kassen eine Einkommensprüfung bei ihren Versicherten vornehmen. Das erhöht aber die Verwaltungskosten noch einmal deutlich: "Dieser wird voraussichtlich bei sechs bis sieben Euro pro Mitglied liegen", sagt Assekurata-Geschäftsführer Christoph Sönnichsen. Wegen dieser Kosten sei davon auszugehen, dass die Kassen im zweiten Schritt von einem Durchschnittsverdiener bereits einen Zusatzbeitrag von ungefähr 20 Euro erheben müssten.

Ein Zusatzbeitrag in dieser Höhe ließe die Wechselbereitschaft der Kunden aber noch einmal ansteigen: 59,7 Prozent wären dann zu einem Wechsel bereit. Steigt der Zusatzbeitrag über 35 Euro, erhöht sich die Wechselbereitschaft auf über zwei Drittel (66,3 Prozent). "Erhebliche Wanderungsbewegungen, die wiederum Kosten erzeugen und Verunsicherung mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen", so Sönnichsen.

Kurzfristig dürften vor allem die Anbieter profitieren, die 2010 keinen Zusatzbeitrag erheben werden. "Bei der Wahl der Kasse sollte aber nicht nur der Beitrag im Fokus stehen. Die angebotenen Serviceleistungen und Unterstützung im Krankheitsfall sind für die Kunden im Zweifelsfall wichtiger", sagt Guido Leber.

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Terminbörse

Sonntag, 24. Januar 2010 20:49

An einer Terminbörse (auch Futures-Börse) werden Terminkontrakte  auf Waren (Commodities) oder Finanzprodukte (Financials) gehandelt.  Hierbei handelt es sich um Transaktionen, die erst in der Zukunft abgewickelt werden. Die Verträge werden jedoch schon heute geschlossen.

Quelle: BVI

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Finanzintermediär

Sonntag, 24. Januar 2010 16:41

Ein Finanzintermediär ist eine Finanzinstitution, die indirekt  Geld von Subjekten mit einem Kapitalüberschuss an Subjekte mit Kapitalbedarf vermitteln. Typischerweise besitzen Privathaushalte einen Kapitalüberschuss und stellen damit den Großteil der Einlagen (Spareinlage) eines Finanzintermediärs (meist Kreditinstitute), während Unternehmen typischerweise Kapitalbedarf aufweisen und damit als Kreditnehmer auftreten. Finanzintermediäre sind somit Mittler zwischen Kapitalangebot und -nachfrage.

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DVFA

Samstag, 23. Januar 2010 17:49

Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung. 1960 gegründeter Verband, dem meist bei Banken und Kapitalanlagegesellschaften beschäftigte Analysten und Anlageberater angehören. Ziele der DVFA sind die stetige Verbesserung der Finanz- und Wertpapieranalyse, die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Wertpapieranalyse und die Zusammenarbeit mit Institutionen gleicher Zielsetzung im Ausland.



Quelle: HSBC

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Underperformance

Samstag, 23. Januar 2010 11:52

Bezeichnung für die Tatsache, dass z. B. ein Wertpapier, ein Fonds oder ein Depot in einem bestimmten Zeitraum eine niedrigere Rendite erzielt hat als der entsprechende Vergleichsindex (Benchmark).



Quelle: HSBC

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Fusion

Freitag, 22. Januar 2010 18:31

Zusammenschluss von zwei oder mehr zuvor selbstständigen juristischen Personen. Die Fusion kann durch Aufnahme des einen in den anderen Teil oder durch Neugründung einer neuen Einheit erfolgen. Mögliche Ziele einer Fusion können eine Verbesserung der Marktstellung und Wettbewerbssituation, die Sicherung von Beschaffungs- und / oder Absatzmärkten und eine Ausweitung der Produktpalette sein. Auch steuerliche Gründe können z. B. bei Unternehmen eine Rolle spielen.



Quelle: HSBC

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Präsenzbörse

Freitag, 22. Januar 2010 14:25

Von Maklern durchgeführter Wertpapierhandel im Börsengebäude, im Gegensatz zum Computerhandel.



Quelle: HSBC

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