Lombardgeschäft
Sonntag, 31. Januar 2010 20:31
Bankkredit gegen Verpfändung von Wertpapieren oder beweglichen Wertgegenständen, z. B. Edelmetallen.
Quelle: HSBC
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Sonntag, 31. Januar 2010 20:31
Bankkredit gegen Verpfändung von Wertpapieren oder beweglichen Wertgegenständen, z. B. Edelmetallen.
Quelle: HSBC
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Sonntag, 31. Januar 2010 11:17
Annäherung verschiedener Volkswirtschaften hinsichtlich ihres wirtschaftlichen Entwicklungsniveaus oder bestimmter ökonomischer Strukturmerkmale (Konvergenzkriterien). Die Konvergenz kann anhand einer Vielzahl ökonomischer Messgrößen untersucht werden.
Quelle: Deutsche Bundesbank
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Samstag, 30. Januar 2010 20:51
Private Haushalte sind Einzelpersonen oder mehrere Personen umfassende Lebensgemeinschaften, die als selbstständige Wirtschaftseinheiten in erster Linie als Anbieter von Arbeitskraft und als Konsumenten in Erscheinung treten. Zum Sektor der privaten Haushalte zählen auch die privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter. Der öffentliche Haushalt (Etat) meint das Einnahmen- und Ausgabenbudget staatlicher Stellen. Manchmal steht der Begriff allerdings auch für die öffentlichen Stellen selbst (Bund, Länder und Gemeinden).
Quelle: Deutsche Bundesbank
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Samstag, 30. Januar 2010 11:16
Im Gegensatz zur Marktkapitalisierung bezeichnet der Free Float Value den aktuellen Börsenwert des Free Float. Er wird durch Multiplikation der Zahl der frei verfügbaren Aktien mit dem Aktienkurs eines Unternehmens errechnet. Der Free Float Value hat stark an Bedeutung gewonnen, weil die Gewichtung der einzelnen Aktien in bedeutenden Indizes (z. B. in den STOXX®-Indizes) nicht mehr wie früher nach der Marktkapitalisierung, sondern nach dem Free Float festgelegt wird. Unternehmen, deren Aktien zu einem hohen Prozentsatz in festen Händen liegen, haben dadurch an Indexgewicht verloren.
Quelle: HSBC
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Freitag, 29. Januar 2010 16:27
Börse, deren Kursentwicklung andere Börsen deutlich beeinflusst. Als wichtigste internationale Leitbörse gilt die NYSE (New York Stock Exchange).
Quelle: HSBC
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Freitag, 29. Januar 2010 11:43
Maßnahmen der Notenbank, die darauf gerichtet sind, die (meist gesetzlich) vorgegebenen Ziele zu erreichen. Dazu setzt sie so genannte geldpolitische Instrumente ein, mit denen sie die Zinskonditionen und Knappheitsverhältnisse am Geldmarkt steuert. Bei den geldpolitischen Instrumenten unterscheidet man im Wesentlichen zwischen der Refinanzierungs-, Offenmarkt- und Mindestreservepolitik.
Quelle: Deutsche Bundesbank
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Donnerstag, 28. Januar 2010 16:50
Finanzinstrumente, deren eigener Wert aus dem Marktpreis eines oder mehrerer originärer Basisinstrumente abgeleitet ist. Allen derivativen Instrumenten gemeinsam ist ein auf die Zukunft gerichtetes Vertragselement, das als Kauf- bzw. Verkaufsverpflichtung (z.B. bei Futures sowie Swaps) oder aber als Option ausgestaltet sein kann. Der Gewinn bzw. Verlust aus einem Derivate-Geschäft hängt davon ab, wie sich der Marktpreis im Vergleich zum vereinbarten Preis tatsächlich entwickelt.
Quelle: Deutsche Bundesbank
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Donnerstag, 28. Januar 2010 14:10
Die deutschen Baloise-Tochtergesellschaften Deutscher Ring Lebensversicherung (DR Leben) und Deutscher Ring Sachversicherung (DR Sach) wollen eine neue Stammorganisation aufbauen. Die Krankenversicherungsprodukte sollen vom Hamburger Versicherer Hanse-Merkur kommen.
Anlass für die neue Vertriebsorganisation seien "auffällig hohe" Abwanderungen von Vertriebspartnern aus der gemeinsamen Stammorga der Baloise-Töchter mit Deutscher Ring Krankenversicherung (DR Kranken) und Signal Iduna zur Signal-Iduna-Gruppe hin. Die Vertriebspartner der gemeinsamen Stammorganisation verfügen jeweils über zwei Verträge – einen Vertrag mit DR Leben, über den auch der Vertrieb von Sachversicherungen abgewickelt wird, und einen mit DR Kranken. Die Signal Iduna soll zugesichert haben, Führungskräfte und Vertriebspartner der gemeinsamen Stammorganisation der drei Deutscher-Ring-Gesellschaften bei sich einzustellen. Diesem Angebot sind scheinbar einige Mitarbeiter zuviel gefolgt.
"Die Einstellung von Vertrieblern aus der bestehenden gemeinsamen Stammorganisation durch Signal Iduna gefährdet Arbeitsplätze nicht nur bei DR Leben/Sach, sondern auch bei DR Kranken", sagt Frank Grund, Vorstandsvorsitzender von DR Leben und Sach. "Wir handeln jetzt, um die Vertriebskraft zu sichern und weiter auszubauen", ergänzt Martin Strobel, Konzernleitungsvorsitzender der Baloise.
DR Leben und Sach wollen im Vertrieb nun einen eigenen Weg gehen, indem sie eine eigene Stammorganisation aufbauen, bei der die Vertriebspartner nur einen Vertrag mit DR Leben haben. Die Vertriebler sollen neben Produkten von DR Leben und DR Sach auch Krankenversicherungsprodukte verkaufen. Wunschkandidat bleibt hierbei DR Kranken.
"Sollte der DR Kranken beziehungsweise die mit ihm verbundene Signal Iduna dieses Angebot ablehnen, so steht ein starker alternativer Partner für Krankenversicherungen bereit", heißt es von der Baloise. Dieser Partner wäre der Hamburger Krankenversicherer Hanse-Merkur. "Die Produkte der Hanse-Merkur sind gut am Markt positioniert, was auch ein sehr dynamisches Wachstum der Zahl der Vollversicherten in den vergangenen Jahren belegt", erklärt Frank Grund die Auswahl der Hanse-Merkur als Ersatzkandidat.
Gemeinsame Deutscher-Ring-Stammorga bleibt
Die gemeinsame Deutscher-Ring-Stammorganisation bleibe neben der zusätzlichen Stammorga erhalten, für deren Vertriebspartner ändere sich nichts. Auch das Provisionssystem der bestehenden gemeinsamen Stammorganisation bleibe erhalten. In der neuen zusätzlichen Stammorganisation werde ein Provisionssystem nach demselben Muster aufgebaut.
DR Kranken hatte sich im April 2009 mit der Signal Iduna zu einem Gleichordnungskonzern zusammengeschlossen. Signal Iduna ist ein direkter Wettbewerber der Baloise. DR Leben/Sach hatten der Signal Iduna im Dezember angeboten, die gemeinsame Stammorganisation durch DR Leben/Sach allein fortzuführen und im Rahmen eines Generalagenturvertrages die Produkte von DR Kranken exklusiv zu vertreiben. Darauf gingen DR Kranken und Signal Iduna aber nicht ein.
Der Aufbau einer zusätzlichen Stammorganisation sei zunächst unabhängig von der generellen Entflechtung der DR-Gesellschaften, so die Baloise.
Schlechtes Zeugnis und blauer Brief für die Baloise
Zeitgleich zur Verkündung des Aufbaus der neuen Stammorganisation fand in Hamburg am Deutschen-Ring-Gebäude eine weitere Protestaktion des DR Kranken statt. Betriebsrats-Vorsitzender Sven Kluth stellte Frank Grund symbolisch ein "schlechtes Zeugnis" aus, Martin Strobel bekam einen "blauen Brief". Seit 444 Tagen versuche die Baloise, den Deutschen Ring zu zerschlagen, so die Kritik Kluths, 230 Arbeitsplätze stünden deshalb auf der Kippe.
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Donnerstag, 28. Januar 2010 13:53
Die Gesamtheit der Vermögenswerte des Investmentfonds. Das Fondsvermögen (FV) ist eine stichtagsbezogene Größe.
Quelle: BVI
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Dienstag, 26. Januar 2010 19:37
Investmentfonds erfreuen sich bei den Riester-Sparern steigender Beliebtheit: Ihr Anteil an den gesamten Riester-Verträge nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu. Auch Arbeitnehmer, die vermögenswirksame Leistungen (VL) beziehen, legen immer mehr Geld in Publikumsfonds an.
Die Anzahl der Arbeitnehmer, die ihre vermögenswirksamen Leistungen in Investmentfonds anlegen, ist zwar 2009 von 3,9 auf 3,5 Millionen gesunken. Der Gesamtwert der VL-Depots stieg jedoch im gleichen Zeitraum von 3,8 auf 5,1 Milliarden Euro an.
Dies geht aus der aktuellen Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.
Die meisten (knapp 75 Prozent) der insgesamt 12,9 Millionen Riester-Sparer besitzen zwar nach wie vor einen Versicherungsvertrag. Doch auch die Nachfrage nach Publikumsfonds ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Fast jeder Fünfte Sparer zahlt seine Beiträge in einen Riester-Fondsvertrag ein. Im Jahr 2005 waren es lediglich 8 Prozent.
Insgesamt zählte der BVI zum Stichtag am 31. Dezember 2009 2,6 Millionen Riester-Fondsverträge. Im vergangenen Jahr haben sich gut 240.000 Personen für diese Riester-Variante entschieden.
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