Oltmann startet zweiten Schnäppchenfonds

Nachfolger für den ersten Schnäppchenfonds des Emissionshauses aus dem ostfriesischen Leer: Diesen Monat startet die Oltmann Gruppe mit dem Schnäppchenfonds II. Wie der Vorgänger soll der Fonds antizyklisch in Schiffe investieren.

Der als Blindpool konzipierte Fonds hat ein Eigenkapitalvolumen von 10 Millionen Euro, das auf maximal 50 Millionen Euro erhöht werden kann. Anleger können sich ab 15.000 Euro beteiligen, einen Ausgabeaufschlag gibt es nicht. Der Schnäppchenfonds verfolgt die gleiche Strategie wie der Vorgängerfonds und soll sich direkt an Schiffen beteiligen. Infrage kommen sowohl Schiffsneubauten, die nicht vom ursprünglichen Besteller übernommen werden, als auch günstige Secondhand-Schiffe.

Den Schnäppchenfonds I hat Oltmann jetzt geschlossen, nachdem der Initiator gut 35 Millionen Euro Eigenkapital von Anlegern eingesammelt hatte. Der Fonds hat gemeinsam mit anderen Oltmann-Fonds und der Reederei Briese bisher vier Schiffe gekauft und dafür Preise bezahlt, die zwischen 30 und 55 Prozent unter dem ursprünglichen Orderpreis liegen. Insgesamt soll sich der Fonds an bis zu 15 Schiffen beteiligen und soll bis 2020 laufen.

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Datum: Dienstag, 10. November 2009 17:26
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