Beiträge vom Oktober, 2009

Normale Zinsstrukturkurve

Montag, 26. Oktober 2009 19:42

Bezeichnung für die „normale“, meist vorherrschende Situation am Kapitalmarkt: Die Umlaufrenditen von Anleihen liegen tendenziell umso höher, je länger ihre Restlaufzeit ist. Gegensatz: Inverse Zinsstrukturkurve.



Quelle: HSBC

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DB X-Trackers stellt ETF-Portfolios um

Montag, 26. Oktober 2009 18:10

Das ETF-Haus der Deutschen Bank, DB X-Trackers, ordnet die Portfolios seiner Produkte neu. Für den Anleger ändert sich damit nichts. Nur eine der schönsten ETF-Schlagzeilen aus den vergangenen Jahren verliert damit ihre Berechtigung.

Ein börsennotierter Indexfonds (Exchange Traded Fund, ETF), der den Basisindex synthetisch abbildet, enthält niemals die genauen Indexbestandteile. Vielmehr enthält er ein indexfremdes Wertpapiersortiment. Die Differenz zum gewünschten Indexstand wird über ein Tauschgeschäft (Swap) ins Portfolio eingebucht.

Das führte unter anderem bei der Fonds-Rating-Agentur Morningstar vor gut einem Jahr zu der Überschrift "Ein DAX-ETF aus japanischen Aktien?". Denn der Dax-ETF von DB X-Trackers bestand Ende 2007 komplett aus japanischen Aktien und dem Swap. Insgesamt sah bei der Deutschen-Bank-Tochter jedes Portfolio ihrer ETFs anders aus.

Jetzt nicht mehr. Die Fonds enthalten nun ein einheitliches Portfolio aus rund 1.000 Aktien, das sich lose am Aktienindex MSCI Welt orientiert. Der Weltindex besteht aus etwa 1.700 Aktien. Bis auf den Dax- (WKN: DBX1DA) und den MSCI-Welt-ETF (WKN: DBX1MW) sind bereits alle Fonds umgestellt. Die beiden Nachzügler sollen in den kommenden Wochen folgen.

Die Wertentwicklung der ETFs wird das nicht beeinflussen, denn wie gehabt liefert DB X-Trackers die Portfolio-Entwicklung an die Deutsche Bank und bekommt dafür die Indexentwicklung am Stück in die Fonds.

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Vermögensverwalter-Studie: Selbstdarstellung statt Dialog

Montag, 26. Oktober 2009 16:31

Die Qualität der Beratungsgespräche bei den deutschen Vermögensverwaltern und Privatbanken lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Die meisten Berater gehen nicht individuell genug auf Kundenanliegen ein und betreiben eher Selbstdarstellungen, anstatt mit dem Kunden in einen Dialog zu treten. Die Portfolioqualität und die Kostentransparenz haben sich hingegen verbessert.

 Dies geht aus der aktuellen Studie hervor, die das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) zum dritten Mal durchführte. Dabei wurden Testgespräche mit 28 deutschen Top-Vermögensverwaltern durchgeführt. Die Qualität der eingereichten Anlagevorschläge wurde zudem vom Institut für Quantitative Finanzanalyse (IQFin) bewertet.

"Die Anlagewünsche des Kunden wurden häufig nicht umfassend ermittelt und berücksichtigt", kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des DISQ. So gingen die Berater in einem Drittel der Gespräche nicht individuell genug auf das Kundenanliegen ein. Viele von ihnen neigten zur Selbstdarstellung, anstatt einen Dialog mit dem Kunden zu suchen.

Zudem stellt fast die Hälfte der Vermögensverwalter überhaupt keine Stresstests dar. Lediglich elf von ihnen erklärten den Kunden, wie sich veränderte Bedingungen wie Inflation oder Ölpreissteigerung auf die Portfolioperformance auswirken würden.

In den Bereichen Portfolioqualität und Kostentransparenz haben sich die Institute im Vorjahresvergleich stark verbessert

Deutlich mehr Mühe als im Vorjahr gaben sich die Vermögensverwalter hingegen bei der Erstellung der Anlagevorschläge. Während 2008 noch ein Drittel der Unternehmen lediglich Standardunterlagen ohne individuellen Kundenbezug einreichten, so war dies jetzt nur noch vereinzelt der Fall.

Auch in den Bereichen Portfolioqualität und Kostentransparenz haben sich die Institute im Vorjahresvergleich stark verbessert. Drei der untersuchten Portfolios wurden mit ausgezeichnet, 15 mit gut bis sehr gut bewertet; keines war mangelhaft. "Besonders positiv war die diversifizierte Aufstellung der Anlagen zur Vermeidung von Klumpenrisiken", so Sven Christiansen, Geschäftsführer des IQFin. Bei der Kosten- und Gebührentransparenz schnitten sieben Anbieter als ausgezeichnet ab.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers ist bester Vermögensverwalter 2009

Bester Vermögensverwalter 2009 wurde Hauck & Aufhäuser Privatbankiers mit dem insgesamt besten Ergebnis beim Service und im Anlagevorschlag. HSBC Trinkaus & Burkhardt erzielte Rang zwei und bot das beste Portfolio. Berenberg Bank auf Rang drei überzeugte mit dem besten Beratungsgespräch. Der Vorjahressieger Fürst Fugger Privatbank landete auf Platz vier. Auf Rang fünf folgte die Weberbank, die den besten Anlagevorschlag unterbreitete.

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Carmignac erweitert Fondsmanagement-Team

Montag, 26. Oktober 2009 15:45

Die französische Investmentboutique Carmignac Gestion hat Matthew Williams ins Fondsmanagement-Team berufen. Williams soll das Unternehmen im Bereich der Finanzsektoranalyse unterstützen.

Williams war neun Jahre lang als Vize-Präsident im Bereich Asiatische Finanzdienstleistungstitel bei FT Funds Management tätig. Vor seinem Wechsel zu Carmignac hatte er die Position als Abteilungsleiter bei MFS International UK inne. Dort deckte er unter anderem den weltweiten Bergbau- und Mineraliensektor ab.

Bei Carmignac übernimmt Williams die Untersuchung und Bewertung von Finanzdienstleistungsunternehmen und Investitionen. "Die Bankenbranche wird von entscheidender Bedeutung für die künftige Entwicklung des Wirtschaftswachstums sein", erklärte Carmignac in einer Mitteilung.

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EBITDA

Montag, 26. Oktober 2009 11:19

Earnings before interest, taxes, depreciation and appreciation. Maßzahl für den Unternehmensgewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern, Zuschreibungen und Abschreibungen. Zur Problematik siehe EBIT.



Quelle: HSBC

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Thesaurierungsfonds

Sonntag, 25. Oktober 2009 19:18

Investmentfonds, der Erträge wie z. B. Dividenden der im Fondsvermögen enthaltenen Unternehmen nicht an die Anteileigner ausschüttet, sondern in entsprechenden Fondswerten reinvestiert. Gegensatz: Ausschüttungsfonds.

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Festgeld

Sonntag, 25. Oktober 2009 18:37

Geldeinlagen bei einer Bank mit vereinbarter Anlagedauer von mindestens 30 Tagen und festgelegtem Zinssatz, die an einem bestimmten Tag zur Rückzahlung fällig werden. Oft wird vereinbart, dass sich die Anlagedauer automatisch verlängert, wenn der Anleger nicht vor dem vereinbarten Rückzahlungstermin kündigt.



Quelle: HSBC

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General Standard

Samstag, 24. Oktober 2009 15:46

Der General Standard ist das Segment der Deutsche Börse AG mit den gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes. Geeignet ist der General Standard für Unternehmen, die nationale Investoren ansprechen und sich für ein kostengünstiges Listing entscheiden. Die Aufnahme in den General Standard erfolgt automatisch mit der Zulassung der Wertpapiere zum Amtlichen Markt oder Geregelten Markt. Je nach Zulassungssegment gelten auch deren Zulassungsfolgepflichten.



Quelle: HSBC

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Zinseszinseffekt

Samstag, 24. Oktober 2009 14:46

Durch die Wiederanlage von Ausschüttungen ergibt sich ein Zinseszinseffekt. Durch die zusätzlichen Fondsanteile erhöhen sich die in den nächsten Jahren anfallenden Ausschüttungen.

Quelle: BVI

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IFH bietet neuen Lehrgang für Honorarberater an

Freitag, 23. Oktober 2009 14:56

Das Institut für Honorarberatung (IFH) hat einen dreimonatigen Kurs für angehende oder etablierte Honorarberater aufgelegt. Der "geprüfte Honorarberater (IFH)" erfordert eine Vorqualifikation mindestens auf Fachwirt-Niveau und soll als Orientierung für das noch zu bestimmende Berufsbild der Honorarberater dienen.

Hinter dem IFH steht der Verbund Deutscher Honorarberater GmbH (VDH). Auf dem von der VDH GmbH veranstalteten Honorarberater-Kongress in Frankfurt wurde der neue Lehrgang "Geprüfter Honorarberater (IFH)" für angehende oder bereits aktive Honorarberater vorgestellt.

Das neue Weiterbildungsangebot baut auf Vorqualifikationen auf, wie beispielsweise dem Fachwirt für Finanzberatung IHK oder Certified Financial Planner (CFP). Diese Abschlüsse sind Voraussetzung für den Abschluss zum "Geprüften Honorarberater (IFH)". Damit will das IFH sicherstellen, dass ausschließlich besonders qualifizierte Finanzberater den Titel erlangen können. Bei der CFP-Dachorganisation FPSB soll eine Aufnahme in das lizenzierte Weiterbildungsprogramm beantragt werden.

Praxisbezug auf dem Lehrplan

"Wir haben festgestellt, dass viele Berater an der praktischen Umsetzung der Honorarberatung scheitern, oftmals an organisatorischen Dingen wie der Umsatzsteuerbehandlung", sagt VDH-Chef Dietmar Rauch gegenüber DAS INVESTMENT.com. Daher vermittelt der dreimonatige Lehrgang die Grundlagen, um eine verbraucherorientierte und hochqualifizierte Beratungsleistung auf Honorarbasis erbringen zu können.

Der Rahmenstoffplan umfasst unter anderem Grundlagen der Honorarberatung, Abgrenzung der Honorarvermittlung gegenüber der Honorarberatung, Honorarmodelle in der Praxis, Haftung und Haftpflicht des Beraters sowie Businessplan und Weiterentwicklung des Geschäftsplans im Gründungsprozess.

Der Lehrgang wird an drei Präsenztagen und mit bis zu 48 90-minütigen Online-Seminaren durchgeführt. Das Lehrgangsmanagement stellt der Anbieter Tutor-Consult. Die Dozenten kommen aus dem "Wissensforum Honorarberatung". Der Rahmenstoffplan kann beim IFH Institut für Honorarberatung angefordert werden.

Prüfung an 5 Standorten

Teilnahmevoraussetzung ist eine Mitgliedschaft im Wissensforum Honorarberatung, die Mitgliedsgebühren betragen 100 Euro im Jahr. Damit soll die laufende Weiterbildung und den Austausch zwischen den Absolventen nach Lehrgangsende sichergestellt werden.

Externer Prüfungsträger ist das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg (bbw-Akademie). Die Prüfung findet an den Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München statt. Der Lehrgang kostet 800 Euro inklusive Umsatzsteuer. Die Prüfungsgebühren  liegen bei 107 Euro pro Prüfungstag.

VDH-Chef Rauch rechnet damit, dass bis Ende 2010 etwa 200 Teilnehmer den Kurs absolvieren. Mehr als ein Dutzend Anmeldungen liegen ihm bereits nach dem Honorarberaterkongress vor.

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