Beiträge vom August, 2009

Darlehenshöhe

Mittwoch, 26. August 2009 21:01

Die Darlehenshöhe beträgt bei den klassischen Tarifen i.d.R. 50 % bis 70 %.

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Investmentfonds

Mittwoch, 26. August 2009 12:33

Als Begriffsdefinition nach deutschem Recht “Sondervermögen”. Das Sondervermögen wird von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Depotbank verwahrt. Der Begriff Sondervermögen besagt, dass es streng getrennt vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft zu halten ist. Bei Investmentfonds wird das mit einem einzelnen Wertpapier verbundene Risiko dadurch vermindert, dass viele verschiedene Wertpapiere gekauft werden. Wenn sich unter 100 Wertpapieren eines weniger gut entwickelt, beeinflusst es die Performance der Anlage weniger, als wenn es die einzige Geldanlage wäre.

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Rücknahmeverpflichtung

Dienstag, 25. August 2009 15:37

Deutsche Investmentfonds sind gesetzlich verpflichtet, die Anteile grundsätzlich jederzeit zu Lasten des Fondsvermögens zurückzunehmen. Der Anteilwert ändert sich durch die Rücknahme von Investmentanteilen nicht.

Quelle: BVI

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Werbungskostenpauschbetrag

Dienstag, 25. August 2009 11:56

Diese Regelgung gilt bis zum 31.12.2008:
Bei der Steuererklärung kann zur Vereinfachung ein Werbungskostenpauschbetrag von 51 Euro bzw. 102 Euro bei Zusammenveranlagten abgesetzt werden. Damit sind die Kosten berücksichtigt, die bei der Geldanlage anfallen, ohne dass ein Einzelnachweis erforderlich ist. Höhere Werbungskosten können, wenn sie belegt werden, bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Der Ausgabeaufschlag zählt allerdings nicht zu den Werbungskosten, sondern zu den Anschaffungskosten der Investmentanteile.


Quelle: BVI

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Solidaritätszuschlag

Montag, 24. August 2009 19:37

Auf Einkünfte wird ein zusätzlicher Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent der entsprechenden Steuer erhoben. Bei Investmentfonds sind davon die Kapitalertragsteuern und die Zinsabschlagsteuer betroffen.

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74-Jähriger Finanzberater schmuggelt Gold für 88-Jährige Kundin

Montag, 24. August 2009 17:52

An der liechtensteinisch-österreichischen Grenze ist ein Rentner mit Gold und Silber im Wert von rund 300.000 Euro aufgefallen. Er hatte die Wertsachen nicht deklariert und sagte, er sei als Finanzberater unterwegs. Das wird nun teuer.

Wie die Website “Vorarlberg Online” meldete, hatten Fahnder der österreichischen Zollwache den Schmuggel aufgedeckt. Ein pensionierter Import-Exportkaufmann aus Niederösterreich hatte im Rahmen einer Bargeldkontrolle angegeben, 55.000 Euro bei sich zu haben. Bei der Zollkontrolle entdeckten die Beamten dann allerdings Goldschmuck, Gold- und Silbermünzen im Wert von knapp 300.000 Euro in einer Sporttasche.

Der Beschuldigte gab an, die Wertsachen aus einem Schließfach in Liechtenstein abgeholt zu haben. Die Zollfahndung Vorarlberg fand im Laufe der Ermittlungen heraus, dass die geschmuggelten Wertgegenstände einer 88-jährigen Niederösterreicherin gehören. Der 74-jährige Pensionär gab zu Protokoll, er sei als Finanzberater für die alte Dame tätig. Diese hatte ihm jedoch keinen direkten Auftrag für den Schmuggel erteilt. Sie wolle jedoch noch zu Lebzeiten Schmuck und Münzen unter ihren Erben aufteilen. Darum habe er das Schließfach geleert.

Das wird nun teuer: Da der Verdächtige bei der Einreise aus Liechtenstein in die EU trotz Nachfrage der Beamten den Schmuck nicht ordnungsgemäß deklariert hat, droht ihm zunächst eine Geldstrage von bis zu 54.000 Euro. Für den Goldschmuck ist weiterhin eine Wertersatzstrafe von bis zu 140.000 Euro zu entrichten, ansonsten gehen die Schmuckgegenstände in den Besitz des österreichischen Staates über. Und: Der Gold- und Silbermünzen-Schmuggel wird mit einer zusätzlichen Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro geahndet.

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Steuerpflichtige Bruttoerträge

Montag, 24. August 2009 16:53

Bei der Steuerpflicht von Erträgen aus Investmentanteilen ist zu unterscheiden, ob die Anteile im Privat- oder Betriebsvermögen gehalten werden.

Im Privatvermögen setzen sich die zu versteuernden Erträge zusammen aus den ordentlichen Erträgen, wie Zinsen, Dividenden und/oder Mieterträgen. Die Dividendenerträge sind nach dem Halbeinkünfteverfahren nur zur Hälfte steuerpflichtig. Auf Fondsebene erzielte Veräußerungsgewinne sind für den Privatanleger steuerfrei.



Quelle: BVI

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Who Finance: “Finanzberatung ist Grundversorgung”

Montag, 24. August 2009 14:28

Mustafa Behan, Geschäftsführer bei Who Finance, über seine Bewertungsplattform, auf der Kunden ihre Berater bewerten können.

DAS INVESTMENT.com: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Berater von Kunden bewerten zu lassen?

Mustafa Behan: Das ist eigentlich eine ganz einfache Idee. Vertrauen und Empfehlungen spielen eine wichtige Rolle – gerade wenn es um Finanzen geht. Das Web 2.0 bietet dazu die richtige Plattform.

DAS INVESTMENT.com: Wie repräsentativ ist Ihre Berater-Bewertung auf Whofinance.de? Wie viele Bewertungen wurden bislang abgegeben?

Behan: Wir zählen bislang knapp 5.000 Bewertungen. Wir denken, dass die Verbraucher sich ein gutes Bild über einen Berater anhand von etwa fünf  – oder mehr – Bewertungen machen kann. Im “richtigen” Leben würden Sie vermutlich etwa drei Referenzen über einen Berater einholen, oder? Ganz anders sieht es auf der Ebene der Institute aus. Die Who-Finance-Statistiken über zum Beispiel die besten Banken in Deutschland auf Basis der etwa 5.000 Bewertungen stellen aktuell den solidesten Datenbestand von Kundenbewertungen in Deutschland dar.

DAS INVESTMENT.com: Machen Sie einen Plausibilitätstest bei den Bewertungen?

Behan: Ja, wir prüfen jede einzelne Bewertung. Diese wird mindestens von drei Personen vor Veröffentlichung gelesen, bevor sie veröffentlicht wird. Im Zweifel wenden wir uns noch mal an den Bewerter mit Rückfragen. Haben wir dann immer noch Zweifel, veröffentlichen wir die Bewertung nicht.

DAS INVESTMENT.com: Gab es bereits Manipulationsversuche?

Behan: Ja, die gab es durchaus. Es gab kluge Schummeleien und recht dumme. Ganz klar ist: Wir veröffentlichen diese Bewertungen nicht. Genauso wenig veröffentlichen wir Beleidigungen. Wir versuchen Fairness nach allen Seiten sicherzustellen.

DAS INVESTMENT.com: Auf welche Beratergruppen verteilen sich derzeit die bei Ihnen bewerteten Berater?

Behan: Das sind etwa 30 Prozent Bankberater und knapp 20 Prozent Ausschließlichkeitsvermittler – freie Berater beziehungsweise Makler stellen hier die Mehrheit. Im Zeitverlauf sehen wir aber, dass immer mehr Berater aus Banken und Ausschließlichkeitsorganisationen zu uns kommen. Sie finden aber auch eine Handvoll Vermögensverwalter auf Who Finance. Der Zulauf von Beratern jedes Typs ist momentan groß. Ich denke, dass Banken, Versicherungen und unabhängige Finanzdienstleister das Prinzip von Who Finance verstanden haben. Die Berater, denen auch an einer Qualitätsauslese gelegen ist, lassen sich gern von ihren Kunden auf Who Finance bewerten. Immer mehr Berater registrieren sich eigenständig.

DAS INVESTMENT.com: Nennen Sie uns ein paar Namen.

Behan: Beispielsweise hat die Quirin Bank sämtliche Berater auf Who Finance registrieren lassen. Auch viele Berater von der Deutschen Bank, MLP, AWD, der Allianz, der Gothaer und Formaxx sind dabei.

DAS INVESTMENT.com: Zu Ihrer Top-100-Liste: Wie berechnen Sie die dort relevanten Vertrauenspunkte? Entscheidet darüber ausschließlich die Zahl der Bewertungen?

Behan: Die Vertrauenspunkte berechnen sich aus der Anzahl, der Aussagekraft und der Empfehlungsbereitschaft der Bewertungen. Jede Bewertung wird geprüft, kategorisiert und dem “Vertrauenspunkte” Konto hinzugezählt. Damit versuchen wir “das richtige” Leben abzubilden: Viele und aussagekräftige Referenzen bilden Vertrauen.

DAS INVESTMENT.com: Zu Ihrer Initiative “Deutschland verdient mehr”: Was haben Sie sich als Ziel dafür gesetzt?

Behan: Mit Who Finance im Allgemeinen und mit “Deutschland verdient mehr” im Besonderen werden wir einen Beitrag zu Verbesserung der Qualität in der Finanzberatung leisten. Wir denken, Finanzberatung gehört zur Grundversorgung. Ebenso wie die Abdeckung mit medizinischen Leistungen oder Rechtsbeistand. Jeder Verbraucher sollte Zugang zu kompetenter und redlicher Finanzberatung haben. Transparenz ist eine wichtige Voraussetzung für Qualität – und um genau das geht es bei “Deutschland verdient mehr”.

Zur Person: Mustafa Behan hat Who Finance 2007 gegründet. Zuvor war er Marketing-Direktor für das Retail-Geschäft bei der Deutschen Bank und Executive Director Marketing bei der Fondsgesellschaft Fidelity.

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Beleihungswert

Sonntag, 23. August 2009 19:34

Der in der Regel von einem vereidigten Sachverständigen ermittelte Marktwert eines Vermögensgegenstandes (beispielsweise einer Immobilie) bestimmt die Höhe einer möglichen Beleihung. Der effektive Beleihungswert berücksichtigt einen an absehbaren Risiken des Vermögensgegenstandes gemessenen ausreichenden Sicherheitsabschlag.

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Trennbankensystem

Sonntag, 23. August 2009 14:28

Quelle: Deutsche Bundesbank

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